Gluthitze, Gewitterböen, dann Sonnenschein – die Adria erlebt diese Woche einen dramatischen Wetterdreisprung.
Ein kräftiges Hochdruckgebiet sorgt zu Beginn dieser Woche für außergewöhnliche Hitze entlang der kroatischen Adriaküste und auf den vorgelagerten Inseln. Die Thermometer steigen auf 35 bis stellenweise 39 Grad Celsius, während das Meer sich ungewöhnlich stark erwärmt – in Küstennähe werden Wassertemperaturen von bis zu 28 Grad gemessen. Wegen anhaltender Windstille sind Skipper vielerorts auf den Motor angewiesen.
Gefährliche Neverin
Zur Wochenmitte ändert sich die Lage merklich: Am Mittwoch nimmt die atmosphärische Instabilität deutlich zu, wodurch heftige Wärmegewitter möglich werden. Vor allem am Nachmittag drohen lokal begrenzte, aber intensive Gewitter mit plötzlich einsetzenden, starken Windböen – sogenannte Neverin (plötzliche Gewitterböen). Wie kristijan-antic.blog berichtet, hat die erhöhte Meerestemperatur zur Folge, dass sich zur Wochenmitte erhebliche Energie für rasche Wetterumschwünge aufbaut.
Skippern wird empfohlen, rechtzeitig einen sicheren Liegeplatz anzusteuern und Wetterwarnungen kontinuierlich im Blick zu behalten.
Ruhiges Wochenende
Ab Donnerstag kehrt Ruhe zurück. Die Temperaturen fallen spürbar auf unter 30 Grad, was für deutliche Erleichterung sorgt. Vereinzelte kurze Schauer sind noch möglich, bevor sich die Wetterlage endgültig stabilisiert.
Zum Wochenende übernimmt ein neues Hochdruckgebiet das Ruder und beschert der Adria nahezu perfekte Segelbedingungen: viel Sonne, Temperaturen zwischen 32 und 34 Grad sowie ruhige See.