Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
2.500 VORMERKUNGEN

Wien: Corona-Impfungen von Schwangeren noch im Mai

Wien: Corona-Impfungen von Schwangeren noch im Mai
(FOTO: iStockphoto)
2 Min. Lesezeit |

Die Stadt Wien beginnt ab dem 20. Mai mit den Corona-Impfungen von Schwangeren. Alle Voraussetzungen und Informationen lest ihr hier.

Auf Initiative des Wiener Gesundheitsverbunds hatte das Nationale Impfgremium Ende April Schwangere als Priorisierungsgruppe in den Impfplan aufgenommen. In Wien können sich Frauen ab der 13. Schwangerschaftswoche im Austria Center (ACV) gegen das Coronavirus impfen lassen. Die Anmeldung dafür ist ab Mittwoch möglich, wie Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) ankündigte. Zum Einsatz kommt der Wirkstoff von Biontech/Pfizer.

[crp box=“1″ limit=“3″ heading=“1″ offset=“0″]

Eigene Vormerkkategorie
Um den Bedarf an impfwilligen Schwangeren in Wien zu erheben, hat die Stadt eine eigene Vormerkkategorie beim Impfservice geschaffen. Für die Zielgruppe werden nun insgesamt 5.000 Impftermine freigeschaltet. Bisher haben sich 2.500 Frauen für eine Covid-19-Schutzimpfung vormerken lassen.

Das Rathaus schätz, dass derzeit rund 12.000 Frauen in der Bundeshauptstadt schwanger sind und rund 8000 davon zumindest in der 13. Woche. Eine Anmeldung für die künftigen Mütter ist auf der Vormerk-Plattform jederzeit möglich. Beim Ausfüllen des Vormerkformulars ist die Kategorie „Schwangere ab der 13. Woche“ auszuwählen, im Anschluss kann gleich ein Impftermin gebucht werden.

Gynäkologen vor Ort dabei
Sollten Schwangere vor der Empfehlung des Impfgremiums, mangels einer passenden Vormerkkategorie eine andere Gruppe ausgewählt haben, können sie diese nachträglich ändern. Einfach einloggen und die persönlichen Daten ändern. Dort sei auch eine Änderung der Vormerkkategorie und eine anschließende Buchung des Impftermins jederzeit möglich, hieß von der Stadt Wien.

Aufgrund des sensiblen Themas und der besonderen Bedürfnisse von Schwangeren werden im Rahmen dieser Impfaktion auch Gynäkologen und Gynäkologinnen vor Ort dabei sein, um mit den Impfwilligen ausführlichere Risikoabschätzungsgespräche führen zu können. Außerdem gibt es u.a. ein spezielles Informationsblatt und einen eigens aktualisierten Impfbogen für schwangere Frauen.

Quellen und Links:

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen

Schreibe einen Kommentar