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Korruptionsaffäre

WKStA schlägt zu: Strache angeklagt

WKStA schlägt zu: Strache angeklagt
FOTO: EPA/CHRISTIAN BRUNA
1 Min. Lesezeit |

Ex-Vizekanzler Strache, zwei Novomatic-Manager und ein Glücksspielriese – die WKStA bringt eine brisante Anklage ins Rollen.

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft hat Anklage gegen den früheren Vizekanzler Heinz-Christian Strache erhoben. Der entsprechende Strafantrag wurde beim Landesgericht für Strafsachen Wien eingebracht – der Vorwurf lautet auf Vorteilsnahme zur Beeinflussung.

Novomatic im Visier

Gleichzeitig richtet sich die Anklage gegen zwei weitere Verantwortliche des Glücksspielkonzerns Novomatic AG, denen Vorteilszuwendung zur Beeinflussung – im juristischen Sprachgebrauch auch als „Anfüttern“ bezeichnet – zur Last gelegt wird. Darüber hinaus wurde ein Antrag auf Verhängung einer Verbandsgeldbuße gegen die Novomatic AG selbst gestellt, und zwar auf Grundlage des Verbandsverantwortlichkeitsgesetzes.

Die umstrittene Vorstandsbestellung bei der Casinos Austria belastet das Ansehen der einstigen türkis-blauen Bundesregierung bis heute. Der Aufsichtsrat der Casinos Austria AG tagte am 28. März 2019 über die Bestellung von Peter Sidlo zum Finanzvorstand.

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Im laufenden Verfahren kam es nun allerdings zu einer Teileinstellung.

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KO KOSMO-Redaktion
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