Die WM 2026 kommt – und mit ihr ein möglicher Wendepunkt für die Art, wie Fans Fußball verfolgen.
Wenn im Sommer 2026 Kanada, Mexiko und die USA zur Bühne der Fußball-Weltmeisterschaft werden, dürfte das Turnier nicht nur sportlich neue Maßstäbe setzen. Auch bei der Verbreitung der Inhalte zeigt sich ein klarer Trend: Digitale Plattformen gewinnen zunehmend an Bedeutung – allerdings nicht als Ersatz für klassische TV-Übertragungen, sondern als Ergänzung.
Digitale Plattformen gewinnen an Einfluss
Die FIFA setzt weiterhin auf ihr bewährtes Modell der nationalen Medienrechtevergabe. Große Turniere wie die WM werden primär über Fernsehsender und deren Streamingangebote ausgestrahlt. Gleichzeitig steigt die Rolle von Plattformen wie YouTube, vor allem bei Highlights, Analysen und zusätzlichem Content, der besonders jüngere Zielgruppen erreicht.
Ausgewählte Spiele werden sogar vollständig übertragen. Zusätzlich macht die FIFA ihr digitales Archiv zugänglich und veröffentlicht auf ihrem YouTube-Kanal komplette Mitschnitte vergangener WM-Partien sowie zahlreiche weitere legendäre Momente der Sportgeschichte.
Situation in Österreich
In Österreich teilen sich traditionell ORF und ServusTV die Rechte an großen Fußballturnieren. Auch für die WM 2026 wird von beiden Sendern sichergestellt. ORF zeigt Eröffnungsspiel + Finale exklusiv
Für Fans bedeutet das: Ein Großteil der Spiele dürfte frei empfangbar bleiben – ergänzt durch zusätzliche Streamingangebote.
Mehr Inhalte rund um die Spiele
Neben den Live-Übertragungen baut die FIFA ihr digitales Angebot weiter aus. Highlights, Archivmaterial und ergänzende Formate werden verstärkt online verbreitet. Auch die Zusammenarbeit mit Content Creators nimmt zu – etwa bei Analysen oder Hintergrundformaten rund um das Turnier.
Damit entwickelt sich die Weltmeisterschaft zunehmend zu einem umfassenden Medienereignis, das weit über die 90 Minuten auf dem Spielfeld hinausgeht.