Die WM 2026 bringt eine Revolution: 48 Teams, zwölf Gruppen und ein neues Sechzehntelfinale. Bosnien könnte auf Kanada, die Schweiz und Katar treffen.
Die Auslosung für die kommende Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika ist abgeschlossen. Das Turnier, das erstmals mit 48 Mannschaften ausgetragen wird, bringt einige Neuerungen mit sich. Die Teams wurden auf zwölf Vierergruppen verteilt, wobei sich die beiden Gruppenbesten sowie die acht besten Drittplatzierten für das neu eingeführte Sechzehntelfinale qualifizieren. Sollte sich Bosnien und Herzegowina für das Turnier qualifizieren, würden die „Drachen“ in Gruppe B auf Gastgeber Kanada, die Schweiz und Katar treffen.
Die Zeremonie fand im Kennedy Center in Washington statt. Das Turnier selbst wird vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 ausgetragen und damit das längste in der WM-Geschichte sein. Die komplette Gruppenübersicht: Gruppe A mit Mexiko, Südkorea, Südafrika und dem Gewinner der europäischen Play-offs D. In Gruppe B spielen Kanada, die Schweiz, Katar und der Sieger der Play-offs A, wo Bosnien und Herzegowina noch im Rennen ist.
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Gruppenkonstellationen
Gruppe C führt Brasilien an, gefolgt von Marokko, Schottland und Haiti. Die USA treffen in Gruppe D auf Australien, Paraguay und einen europäischen Play-off-Gewinner. Deutschland bekommt es in Gruppe E mit Ecuador, der Elfenbeinküste und Curaçao zu tun. Die Niederlande wurden in Gruppe F mit Japan, Tunesien und einem Play-off-Sieger gelost.
Belgien trifft in Gruppe G auf den Iran, Ägypten und Neuseeland. Spanien führt Gruppe H vor Uruguay, Saudi-Arabien und Kap Verde an. Frankreich spielt in Gruppe I gegen Senegal, Norwegen und einen europäischen Play-off-Gewinner. Titelverteidiger Argentinien trifft in Gruppe J auf Österreich, Algerien und Jordanien.
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Portugal bekommt es in Gruppe K mit Kolumbien, Usbekistan sowie Kongo oder Neukaledonien zu tun. England und Kroatien führen Gruppe L vor Panama und Ghana an.
Prominente Auslosung
Vor der Auslosung wurden die Teams in vier Lostöpfe eingeteilt. Im ersten Topf befanden sich neben den drei Gastgebern Kanada, Mexiko und USA auch die Fußballgrößen Spanien, Argentinien, Frankreich, England, Brasilien, Portugal, Niederlande, Belgien und Deutschland. Topf 2 umfasste unter anderem Kroatien, Marokko und die Schweiz. Bosnien und Herzegowina war im vierten Topf platziert.
Die Veranstaltung wurde von hochkarätigen Gästen besucht. US-Präsident Donald Trump erhielt den FIFA-Friedenspreis. Für musikalische Unterhaltung sorgten Robbie Williams und Nicole Scherzinger. Die Moderation übernahmen Komiker Kevin Hart und Topmodel Heidi Klum. Als Losfeen fungierten Fußballlegende Rio Ferdinand sowie NBA-Star Shaquille O’Neal und Football-Ikone Tom Brady.
Bei der Auslosung des vierten Topfes wurde klar: Sollten sich die „Drachen“ qualifizieren, treffen sie auf die Schweiz, Katar und Gastgeber Kanada. Jordanien landete in Gruppe J, während Curaçao Deutschland in Gruppe E herausfordert. Kongo oder Neukaledonien komplettieren Gruppe K.
Für Panama steht mit England und Kroatien ein schweres Programm bevor, während Norwegen sich mit Frankreich und Senegal messen muss. Aus dem dritten Topf wurde Südafrika der vermeintlich schwächsten Gruppe A zugelost. Katar landete in Gruppe B.
Die USA bekamen mit Paraguay einen vergleichsweise leichten Gegner. Die Elfenbeinküste trifft auf Deutschland, Tunesien auf die Niederlande und Ägypten auf Belgien. Schottland erwartet mit Brasilien und Marokko eine knifflige Aufgabe.
Österreich, das Bosnien und Herzegowina in der Qualifikation bezwang, muss gegen Titelverteidiger Argentinien antreten. Kolumbien trifft auf Portugal, während Kroatien erneut auf England trifft.