Wer raucht, zahlt 2026 deutlich mehr – und die nächste Preisrunde steht bereits in den Startlöchern.
Das Jahr 2026 bringt für Raucher eine spürbare finanzielle Mehrbelastung. Ausgelöst wird diese durch eine neue Tabaksteuer, die Zigaretten und verwandte Produkte in mehreren Schritten verteuert. So liegt der Preis für Marlboro Rot seit Februar bei sieben Euro, und auch die Traditionsmarke „Meine Sorte“ ist um rund 30 Cent gestiegen.
Nachdem bereits im Februar zahlreiche namhafte Hersteller ihre Preise angepasst hatten, folgt mit Beginn des März die nächste Erhöhungsrunde. Diesmal stehen vor allem weniger etablierte Marken sowie das Luxussegment im Fokus. Bei den Zigaretten zählt unter anderem Sobranie zu den betroffenen Produkten. Wie das Portal „5 Minuten“ berichtet, werden darüber hinaus auch Zigarren und Zigarillos teurer – darunter findet sich auf der offiziellen Liste der Monopolverwaltung etwa die Premium-Zigarre Montecristo Edmundo.
Doppelter Preisanstieg
Für viele Raucher entsteht im März das Gefühl eines doppelten Preisanstiegs. Hintergrund ist, dass in den Trafiken derzeit noch die letzten Restbestände mit alten Steuerbanderolen verkauft werden. Sobald diese Lagermengen aufgebraucht sind, verschwinden die günstigeren Packungen endgültig aus dem Handel.
Laut Stand vom 24. Februar 2026 erhöhen folgende Anbieter ihre Preise: TOB GmbH & Co KG ab 1. März 2026, TOB GmbH & Co KG ab 2. März 2026, Rauch Tabak KG ab 2. März 2026 sowie House of Smoke Gunz GmbH ab 2. März 2026.
Camel-Ausnahme
Einen kleinen Vorteil gibt es laut dem Portal für Camel-Raucher: Einzelne Packungen werden im März um zehn Cent günstiger. Diese Entlastung bleibt jedoch nur vorübergehend. Denn bereits im April steht die nächste Preisrunde bevor – dann werden auch E-Zigaretten und Nikotinbeutel im Zuge des neuen Tabakmonopols merklich teurer.