Fünf entgleiste Waggons, einer komplett umgekippt – ein Regionalzug in der Normandie wird zum Schauplatz eines dramatischen Abends.
Im Nordwesten Frankreichs ist am Freitagabend ein Regionalzug mit rund 180 Fahrgästen an Bord entgleist. Die Behörden geben die Zahl der Verletzten inzwischen mit 44 an, darunter eine 18‑jährige Frau in kritischem Zustand, die per Hubschrauber in das Universitätsklinikum Rouen gebracht wurde. Die Ursache des Unglücks ist bislang ungeklärt.
🇫🇷 Un train a déraillé en Normandie, faisant 44 blessés, dont un grièvement. 180 passagers étaient à bord. Un objet non identifié serait à l’origine de l’accident. Une enquête est en cours.#France #Normandie #Train #Déraillement #Actualité
— DeadlyAlive (@DeadlyAlive900) September 12, 2026
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Unfall in der Normandie
Der Unfall ereignete sich gegen 19.30 Uhr auf der Strecke zwischen Rouen und Caen in der Normandie. Fünf Waggons sprangen aus den Schienen, einer davon kippte vollständig um. Ein Passagier namens Vincent schilderte gegenüber dem Fernsehsender BFMTV, dass zunächst der Eindruck einer Notbremsung entstanden sei, woraufhin ein heftiges Rumpeln einsetzte und Fensterscheiben zu Bruch gingen.
Großeinsatz der Rettungskräfte
Für die Bergung und Betreuung der Betroffenen wurden mehr als 130 Feuerwehrleute sowie 50 Polizisten mit insgesamt 80 Fahrzeugen mobilisiert. Da zunächst kein Zugpersonal in Sicht war, öffneten Reisende selbständig eine Tür, um sich in Sicherheit zu bringen.
Vincent beschrieb die Situation so: „Unser Fenster ist geborsten, Qualm stieg auf und Koffer flogen umher.“ Und weiter: „Dann haben wir den anderen Waggon an unserem Fenster vorbeirauschen sehen.“ Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an – Behörden schließen eine Kollision mit einem unbekannten Gegenstand nicht aus.