In der westaustralischen Metropole Perth hat eine Konfrontation zwischen einem 16-jährigen Jugendlichen und der Polizei tödlich geendet. Der Premierminister von Western Australia, Roger Cook, teilte mit, dass der junge Mann nach einem Messerangriff auf einen Passanten und einem anschließenden Angriff auf die einschreitenden Polizeibeamten von einem Polizisten erschossen wurde. Cook verwies auf Hinweise, die auf eine Online-Radikalisierung des Jugendlichen hindeuten.

Bedrohlicher Anruf und schnelle Eskalation
Die dramatischen Ereignisse nahmen ihren Anfang mit einem Drohanruf bei der Polizei, wie Polizeichef Col Blanch berichtete. Kurz darauf ging ein Notruf ein, in dem beschrieben wurde, wie ein Mann mit einem Messer auf einem Parkplatz im Vorort Willetton umherlief. Als die mehr als dreißig Polizeiautos am Ort des Geschehens eintrafen, trafen sie auf den 16-Jährigen mit einem großen Küchenmesser und einen Mann mit schweren Verletzungen am Rücken. Der Jugendliche wies die Aufforderungen zurück, seine Waffe niederzulegen und stürmte stattdessen auf die Beamten zu.
Polizeieinsatz mit fatalen Folgen
Nachdem der Einsatz von Tasern keinen Erfolg zeigte, sah sich ein Beamter gezwungen, von seiner Schusswaffe Gebrauch zu machen. Der Schuss traf den Angreifer, der später im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag.
Scene in Willetton overnight, a ‘radicalised’ 16 year old boy with a knife was shot dead by police after stabbing incident.
— Simon Hydzik (@simonhydzik) May 5, 2024
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Der Jugendliche hatte seit seinem vierzehntem Lebensjahr an einem Programm zur Deradikalisierung teilgenommen. Er war auch aufgrund seiner psychischen Probleme polizeibekannt. Die genauen Umstände des Vorfalls sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
