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Norovirus

50 Personen erkranken an Brechdurchfall: Das war der Grund

50 Personen erkranken an Brechdurchfall: Das war der Grund
(Foto: iStockphoto)
2 Min. Lesezeit |

In der vergangenen Woche kam es zu einem gehäuften Auftreten von Brechdurchfall-Erkrankungen, die in direkter Verbindung zu einer McDonald’s-Filiale in Amstetten stehen. Die ersten Fälle wurden bereits am Mittwoch, dem 22. Mai, gemeldet, woraufhin mehrere Personen hospitalisiert werden mussten. Laut offiziellen Angaben der Bezirkshauptmannschaft Amstetten sind bisher 50 Personen von dem Norovirus, einem hochansteckenden Erreger von Magen-Darm-Infektionen, betroffen.

Eine anfängliche Spur führte die Ermittler zu einer bestimmten McDonald’s-Filiale, die von allen Betroffenen besucht worden war. Nach sofort eingeleiteten Untersuchungen seitens der Gesundheitsbehörden stellte sich jedoch heraus, dass die hygienischen Bedingungen des Fast-Food-Restaurants nicht der Ursprung des Ausbruchs waren. Es wird nun davon ausgegangen, dass die Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch erfolgte. Trotzdem hat sich die Betriebsleitung entschlossen, die Filiale vorübergehend zu schließen und eine umfassende Grundreinigung durchzuführen. Die Wiedereröffnung ist für den kommenden Samstag, den 25. Mai, geplant, wie aus Berichten der „Krone“ hervorgeht.

Kenntnisse über Noroviren

Noroviren sind die Verursacher eines erheblichen Teils aller weltweit auftretenden, viral bedingten Magen-Darm-Erkrankungen. Sie zeichnen sich durch eine sehr hohe Ansteckungsgefahr aus und können bereits in kleinsten Mengen (10-100 Viruspartikel) eine Infektion herbeiführen. Die Übertragungswege sind vielfältig: direkter Kontakt mit infizierten Personen, aber auch indirekt über kontaminierte Oberflächen, Gegenstände, Lebensmittel oder Wasser.

Die Symptome einer Norovirus-Infektion setzen typischerweise plötzlich ein und äußern sich vorrangig in intensivem Erbrechen und Durchfall. Die Dauer der akuten Phase beträgt in der Regel 12 bis 48 Stunden, wonach die Symptome meist ohne weitere medizinische Intervention abklingen.

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Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr von Noroviren sind besonders Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen, Krankenhäuser sowie Senioren- und Pflegeheime gefährdet, zu einem Hotspot von Ausbrüchen zu werden. Die aktuelle Situation unterstreicht einmal mehr die Bedeutung des persönlichen Hygieneverhaltens und der umsichtigen Handhabung von Lebensmitteln, um die Verbreitung solcher Viren einzudämmen.

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KO KOSMO-Redaktion
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