Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Polizeieinsätze

14-Jähriger gesteht Bombendrohmails wegen „Stress in der Schule

14-Jähriger gesteht Bombendrohmails wegen „Stress in der Schule
FOTO: NMS st poelten wagram/iStock/Spitzt-Foto
2 Min. Lesezeit |

Nach mehreren Bombendrohungen gegen eine Schule im oberösterreichischen Bezirk Vöcklabruck konnte ein 14-jähriger Jugendlicher als mutmaßlicher Verfasser identifiziert werden. Der Schüler hat die Taten bereits gestanden. Laut Polizeiangaben vom Donnerstag wurde gegen den Teenager Anzeige erstattet. Zudem muss er vermutlich für die entstandenen Einsatzkosten aufkommen.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Jugendliche an drei verschiedenen Tagen – am 28. Mai sowie am 2. und 4. Juni – jeweils in den frühen Morgenstunden Drohschreiben per E-Mail an die Schulleitung versandte. Am 4. Juni schickte er offenbar ungeduldig noch eine weitere Nachricht am Vormittag, in der er seine Drohung bekräftigte, was schließlich zur Räumung des Schulgebäudes führte.

⇢ Wieder Bombendrohung in Wien: Evakuierung an Schule durchgeführt

Ähnlicher Gerichtsfall

Ein vergleichbarer Fall wird am Freitag vor dem Landesgericht Linz verhandelt. Ein 15-Jähriger muss sich dort wegen gefährlicher Drohung verantworten. Dem Jugendlichen wird zur Last gelegt, am 7. Mai per E-Mail Bombendrohungen an drei verschiedene Bildungseinrichtungen verschickt zu haben – zwei davon in Oberösterreich (Linz und Traun) sowie eine in Kärnten (St. Veit an der Glan).

Auch dieser Beschuldigte ist geständig und gab als Beweggrund „Stress in der Schule“ an.

⇢ Bombendrohung: 13-jähriger Schüler muss 11.000 Euro für Polizei-Großeinsatz blechen

Ihm droht eine Freiheitsstrafe von bis zu eineinhalb Jahren.

⇢ Großeinsatz nach Bombendrohungen: Mehrere Schulen wurden evakuiert

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen