Mit 118 km/h durch die 50er-Zone raste ein Fahrer am Wiener Westbahnhof. Die nächtliche Polizeikontrolle endete für sechs junge Raser mit dem Führerscheinentzug.
Bei einer nächtlichen Verkehrskontrolle am Wien-Westbahnhof stellte die Polizei massive Geschwindigkeitsüberschreitungen fest. Ein Fahrzeuglenker wurde mit 118 km/h in einer 50er-Zone gemessen. Insgesamt mussten sechs junge Autofahrer zwischen 23 und 27 Jahren ihre Führerscheine abgeben, darunter drei Probescheinbesitzer.
📍 Ort des Geschehens
Der Westbahnhof-Bereich gilt als Unfallschwerpunkt in Wien. In den letzten Wochen haben die Behörden dort verstärkt nächtliche Schwerpunktkontrollen durchgeführt, die zu einer deutlichen Zunahme an Anzeigen wegen Tempoüberschreitungen führten. Regelmäßig werden dort Raser mit extremen Geschwindigkeiten gestoppt.
⇢ 321 km/h auf der A2 So milde wird der Raser bestraft
Zahlreiche Verstöße
Zusätzlich wurden zwanzig weitere Lenker wegen Geschwindigkeitsdelikten angezeigt. Die Verkehrsüberwachung ist ein zentrales Element der Unfallverhütung, da überhöhte Geschwindigkeit vor Unachtsamkeit und Ablenkung als Hauptursache für Verkehrsunfälle gilt.
Die Stadt Wien setzt im Rahmen ihres aktuellen Regierungsprogramms verstärkt auf Verkehrsberuhigung und Unfallprävention, insbesondere in stark frequentierten Zonen wie dem Westbahnhof. Die gezielten Verkehrskontrollen sollen dazu beitragen, die Zahl der Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit nachhaltig zu senken.
⇢ Polizei-Hammer: 1.100 Raser in erwischt – 16 Führerscheine weg