Blutige Auseinandersetzung am Praterstern: Trotz Waffenverbotszone wurden zwei Männer mit Messern verletzt. Die Polizei konnte zwei Tatverdächtige festnehmen.
Trotz bestehender Waffenverbotszonen ereignete sich am Sonntagabend ein Messerangriff am Wien-Praterstern. Ein 24-jähriger Mann erschien verletzt bei der Polizeiinspektion Praterstern und gab an, kurz zuvor von mehreren unbekannten Personen attackiert und mit einem Messer verletzt worden zu sein. Die Beamten leiteten sofort Fahndungsmaßnahmen ein.
Bei der anschließenden Streifentätigkeit entdeckten die Einsatzkräfte einen weiteren Verletzten im Bereich des Pratersterns. Der 25-jährige Mann wurde ebenfalls zur Polizeiinspektion gebracht. Aufgrund präziser Personenbeschreibungen gelang es den Beamten, zwei Tatverdächtige in unmittelbarer Nähe festzunehmen.
📍 Ort des Geschehens
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Tatverdächtige identifiziert
Es handelt sich um einen 16-jährigen und einen 18-jährigen syrischen Staatsangehörigen. Ein dritter Verdächtiger konnte namentlich identifiziert werden, während ein vierter Beteiligter noch flüchtig ist.
Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind derzeit noch unklar und Gegenstand laufender Ermittlungen. Beide Verletzten wurden von der Berufsrettung Wien notfallmedizinisch versorgt und in ein Krankenhaus transportiert.
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Waffenverbotszonen seit 2019 in Kraft
Die Waffenverbotszonen am Wien-Praterstern, im Bereich des Reumannplatzes in Wien-Favoriten sowie am Yppenplatz und Brunnenmarkt in Wien-Ottakring wurden eingerichtet, um genau solche Vorfälle zu verhindern. Am Praterstern gilt bereits seit 2019 eine ganztägige Waffenverbotszone, die regelmäßig verlängert wird. Dennoch kommt es in diesen Bereichen weiterhin regelmäßig zu Angriffen mit Messern, was die Wirksamkeit solcher Zonen erneut in den Fokus rückt.