Ein tragisches Ende nahm die Suche nach einem 56-jährigen Demenzpatienten aus Wels. Nach zwei Wochen Ungewissheit fanden Spaziergänger seine Leiche in Bayern.
Nach einwöchiger Suche fand das Verschwinden eines 56-jährigen Demenzpatienten aus Wels ein tragisches Ende. Seine 24-jährige Tochter hatte am 30. November bei der Polizei gemeldet, dass ihr Vater bereits am Vortag zur Mittagszeit die gemeinsame Wohnung verlassen hatte und nicht zurückgekehrt war. Der an beginnender Demenz leidende Mann war ohne Mobiltelefon mit seinem schwarzen Opel weggefahren.
Eine Woche nach seinem Verschwinden wurde sein Fahrzeug in Deutschland entdeckt, eine weitere Woche später fand man seine Leiche.
Fund in Bayern
Die anfänglichen Suchmaßnahmen verliefen erfolglos. Am 7. Dezember wurde das Auto des Vermissten rund 100 Kilometer entfernt auf einem Feld im bayerischen Hauzenberg lokalisiert. Vom Fahrer fehlte jedoch jede Spur, und er blieb trotz intensiver Suchaktionen zunächst unauffindbar.
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Schließlich entdeckten Spaziergänger bei einem Weiher in Thyrnau, Bayern, einen leblosen Körper – es handelte sich um den vermissten Welser. Nach ersten Untersuchungen schließt die Polizei ein Fremdverschulden aus.
Die exakten Todesumstände werden noch ermittelt; möglicherweise hatte der demenzkranke Mann die Orientierung verloren und war gestürzt.