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Extremwetter

Höchste Vorsicht geboten“: Minus 25 und Glatteis durch neue Kaltfront

Höchste Vorsicht geboten“: Minus 25 und Glatteis durch neue Kaltfront
FOTO: iStock/Adam Bartosik
3 Min. Lesezeit |

Eisige Kälte trifft auf Warmfront – Österreich steht vor einer gefährlichen Wetterlage mit extremen Minusgraden und anschließender Glatteisbildung von bedrohlichem Ausmaß.

Eine heikle Wetterphase steht Österreich bevor, wie die Meteorologen von UBIMET warnen. In der Nacht zum Sonntag erreicht eine Kaltfront das Land und bringt kurzzeitig Neuschnee mit sich. Im Anschluss strömt besonders kalte Luft ein, wobei der Himmel vielerorts bis Sonntagabend aufklart – ideale Voraussetzungen für eine intensive nächtliche Abkühlung. Die Kombination aus schneebedecktem Boden und stark geschichteter Atmosphäre schafft typische Ausgangsbedingungen für spätere Glatteisbildung.

Die Temperaturen fallen in der Nacht zum Montag flächendeckend auf Werte zwischen -10 und -15 Grad. Die UBIMET-Fachleute prognostizieren für inneralpine Täler und schneebedeckte Beckenlagen im Norden stellenweise sogar Tiefstwerte von -20 bis -25 Grad. Diese extreme Kälte führt zu einer starken Auskühlung von Straßen, Böden und anderen Objekten. Besonders bedeutsam: Die eisigen Temperaturen bleiben vor allem in Bodennähe gespeichert, selbst wenn sich die Luftschichten darüber später deutlich erwärmen sollten.

⇢ Alarmstufe Rot: Gefährliche Glätte legt Österreich lahm!

Gefährlicher Wetterumschwung

Eine Warmfront überquert das Land zwischen Montag und Dienstag von West nach Ost. Während es in höheren Luftschichten schnell milder wird, weicht die bodennahe Kaltluft nur äußerst träge. Im Osten könnte sich die eisige Luft in Bodennähe sogar bis nach der Wochenmitte halten. Der Niederschlag beginnt in der kommenden Woche zunächst als Schnee, geht dann aber überwiegend in Regen über, der beim Kontakt mit dem gefrorenen Untergrund sofort gefriert – das Resultat ist gefrierender Regen.

Besonders problematisch erscheinen die derzeit vorhergesagten erheblichen Niederschlagsmengen im Norden und Osten, einschließlich Wien und Umgebung. Im Flachland kann sich dadurch eine 0,5 bis 1,5 Zentimeter dicke Eisschicht bilden, was erhebliche Gefahren durch Eisbruch an Bäumen und Leitungen mit sich bringt.

Regionale Gefahrenzonen

Das höchste Glatteisrisiko besteht in den nördlichen und östlichen Landesteilen Österreichs, insbesondere im nördlichen und östlichen Flachland. Hier verharrt die Kaltluft am längsten, während gleichzeitig die Niederschläge stark genug ausfallen, um rasch Eis zu bilden. Betroffen sind zudem angrenzende Becken- und Tallagen im zentralen und östlichen Bergland.

Eine ähnlich schwierige Situation entwickelt sich bis Dienstag auch in den Nachbarländern Deutschland, Tschechien, Slowakei und Ungarn. Verkehr, Infrastruktur und regional auch die Stromversorgung könnten dadurch beeinträchtigt werden.

„Höchste Vorsicht ist geboten.“

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KO KOSMO-Redaktion
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