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Gespräche

Proteste im Iran: Führung laut Trump zu Verhandlungen bereit

Proteste im Iran: Führung laut Trump zu Verhandlungen bereit
FOTO: EPA/NEIL HALL
2 Min. Lesezeit |

Während im Iran Proteste toben, behauptet Trump überraschend: Teheran suche das Gespräch mit Washington. Die Hintergründe bleiben jedoch im Dunkeln.

Der Iran hat nach Darstellung des US-Präsidenten Donald Trump um neue Gespräche mit Washington ersucht. „Der Iran hat angerufen, sie wollen verhandeln“, erklärte Trump während eines Pressegesprächs an Bord der Air Force One. Laut seiner Schilderung sei die iranische Führung am Samstag mit diesem Anliegen an ihn herangetreten. Ein Treffen mit Vertretern Teherans werde derzeit vorbereitet, fügte der Präsident hinzu.

Allerdings deutete Trump mit Verweis auf die aktuellen Protestbewegungen im Iran an, dass die USA möglicherweise noch vor einem solchen Treffen aktiv werden müssten. „Sie sind es leid, von den USA geschlagen zu werden“, bemerkte Trump – offenbar in Anspielung auf die israelischen Militäraktionen gegen iranische Nuklearanlagen, an denen sich im Vorjahr auch amerikanische Streitkräfte beteiligt hatten.

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Unklare Verhandlungsziele

Auf die Nachfrage einer Journalistin, ob der Iran möglicherweise erneut über sein Atomprogramm verhandeln wolle, blieb Trump in seiner Antwort unkonkret. Er präzisierte nicht, welche konkreten Themen bei den von ihm erwähnten Gesprächen behandelt werden sollten.

Im vergangenen Jahr hatten iranische Vertreter bereits indirekte Verhandlungen mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff über das umstrittene Atomprogramm geführt.

Trumps Warnung

Angesichts der aktuellen Unruhen im Iran hatte Trump die Führung in Teheran zuletzt mehrfach vor gewaltsamen Maßnahmen gegen Demonstranten gewarnt. „Ich habe ihnen mitgeteilt, dass wir sie hart bestrafen werden, falls sie anfangen, Menschen zu töten, was sie während ihrer Unruhen, die ja häufig vorkommen, gerne tun“, erklärte der Präsident in einem am Donnerstag veröffentlichten Podcast.

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KO KOSMO-Redaktion
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