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Cobra-Beamte packt aus: „Nach Schwangerschaftstest wurde ich zum Monster

Cobra-Beamte packt aus: „Nach Schwangerschaftstest wurde ich zum Monster
(istockphoto: Polizei)
2 Min. Lesezeit |

Hinter der makellosen Fassade eines Elite-Polizisten verbarg sich ein dunkles Geheimnis. Nach einem Date mit tödlichem Ausgang steht er nun unter Mordverdacht.

Hinter der perfekten Fassade des 30-jährigen Elite-Polizisten Manuel M. verbarg sich ein doppeltes Leben. Der für seine hellblauen Augen bekannte und in der Nachbarschaft geschätzte Beamte führte zwar eine scheinbar ideale Beziehung mit seiner sportlich erfolgreichen Partnerin, hatte jedoch ein geheimes Arrangement, das ihm Begegnungen mit anderen Frauen ermöglichte. Ende des Vorjahres kreuzte sich sein Weg mit dem der 34-jährigen Fitnesstrainerin Johanna G., die er im Internet kennenlernte.

Nach mehreren Treffen in ihrer Wohnung in Tillmitsch folgte Anfang des Jahres die überraschende Gewissheit: Ein Schwangerschaftstest bestätigte Johanna G.s Vermutung, nachdem ihre Periode ausgeblieben war. Das klärende Gespräch am 9. Jänner nahm jedoch eine verhängnisvolle Wendung. Manuel M. war die letzte Person, die Johanna G. lebend sah.

Drei Tage später erfolgte seine Festnahme wegen Mordverdachts, seither befindet er sich in Untersuchungshaft.

Unfall statt Mord

Der Cobra-Beamte weist in den Vernehmungen jede Tötungsabsicht entschieden zurück. „Ich bin ein Polizist mit Leib und Seele, ein anständiger Mensch“, wiederholt er beharrlich. Er hält an seiner Version eines tragischen Unfalls fest und wird dabei von seiner prominenten Anwältin Astrid Wagner unterstützt, die von seiner Unschuld überzeugt ist.

Nach seiner Darstellung konsumierte das Paar einige Bier, bevor sie zu einem abgelegenen Parkplatz fuhren. Dort kam es zu einvernehmlichen Würgespielen mit tödlichem Ausgang. Manuel M. versuchte nach eigenen Angaben verzweifelt, Johanna G. durch Herzdruckmassage wiederzubeleben, geriet jedoch in einen „Tunnelblick“, da er befürchtete, seine Schilderung würde ihm niemand glauben.

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Verzweifelte Vertuschung

In seiner Panik transportierte er die Verstorbene auf dem Beifahrersitz, entsorgte ihr Mobiltelefon während der Fahrt und verscharrte ihren Körper schließlich in einem nahegelegenen Waldstück. Diese alptraumhaften Bilder lassen ihn seither nicht mehr los.

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Nach der Tat nahm Manuel M. heimlich eine Dusche und versuchte anschließend, auf seiner Dienststelle zu schlafen, was ihm jedoch misslang. Auch in der Grazer Justizanstalt Jakomini findet er kaum Schlaf. Während die Ermittlungen zu den genauen Todesumständen noch andauern, gilt für den Beschuldigten weiterhin die Unschuldsvermutung.

Für den Beschuldigten gilt weiterhin die Unschuldsvermutung.

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KO KOSMO-Redaktion
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