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Fahrerflucht

Taxifahrer entdeckt Unfallwrack – vom Lenker fehlte jede Spur (FOTOS)

Taxifahrer entdeckt Unfallwrack – vom Lenker fehlte jede Spur (FOTOS)
FOTO: FF Stoob
2 Min. Lesezeit |

Ein verlassenes Autowrack im Bach, abmontierte Kennzeichen und ein verschwundener Fahrer – der mysteriöse Unfall in Stoob wirft Fragen auf.

Im Morgennebel von Stoob machte ein Taxifahrer eine erschreckende Entdeckung: Ein auf der Seite liegendes Fahrzeugwrack lag im Stooberbach. Der Mann alarmierte sofort die Behörden. Für die Polizei im burgenländischen Stoob begann damit Ende Jänner ein rätselhafter Fall. Während die Ortschaft noch schlummerte, meldete der Taxilenker in den frühen Morgenstunden das im Bach liegende Unfallfahrzeug – offenbar ein wirtschaftlicher Totalschaden. Vom Fahrzeuglenker fehlte zu diesem Zeitpunkt jede Spur.

Die Einsatzkräfte reagierten umgehend. Gegen 6 Uhr morgens traf die Feuerwehr Stoob mit zehn Einsatzkräften in der Keramikstraße ein. Mit einer Seilwinde zogen die Helfer das kennzeichenlose Wrack aus dem Bachbett. Parallel dazu liefen bereits intensive Ermittlungen zum flüchtigen Unfallverursacher. Die Beamten sicherten im Fahrzeug verschiedene Dokumente sowie den Autoschlüssel und konnten rasch erste Hinweise auf den mutmaßlichen Besitzer sammeln. Eine Anzeige bei der Bezirkshauptmannschaft Oberpullendorf wurde umgehend eingeleitet.

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Unerwartete Wendung

Die Wendung im Fall kam am Folgetag: Nicht der gesuchte Fahrer, sondern dessen Mutter erschien auf der Polizeidienststelle, um die gefundenen Unterlagen und den Fahrzeugschlüssel abzuholen. „Mein Sohn stand unter Schock. Er hatte nach dem Unfall die Unglücksstelle neben der Stooberbachbrücke sofort verlassen“, erklärte die Frau den Beamten. Ihr Sohn habe wegen eines leeren Handyakkus keine Hilfe rufen können. Die ungarischen Kennzeichen habe er aus Angst vor Diebstahl abmontiert und mitgenommen, so ihre Darstellung.

Ein ärztlicher Befund aus dem Krankenhaus Sopron bestätigt beim Unfalllenker eine Schädelprellung und eine Verletzung am Sprunggelenk.

Dennoch müssen die Ermittler einige widersprüchliche Details des Vorfalls noch genauer unter die Lupe nehmen.

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KO KOSMO-Redaktion
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