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Transferpoker

Ibrahimovic reist nach Wien – Rangnick vor Milan-Wechsel?

Ibrahimovic reist nach Wien – Rangnick vor Milan-Wechsel?
Foto: epa/CHRISTIAN BRUNA
2 Min. Lesezeit |

Ob Ralf Rangnick über die Weltmeisterschaft hinaus österreichischer Teamchef bleibt, ist nach wie vor ungeklärt. Eine Einigung auf eine Vertragsverlängerung steht noch aus – und nun bringt ein Bericht aus Italien erneut Bewegung in die Spekulationen um den 66-Jährigen. Laut einem Bericht der „Gazzetta dello Sport“ soll Rangnick am Dienstag in Wien mit Vertretern des AC Milan zusammengetroffen sein. Für besonderes Aufsehen sorgte dabei die Anreise von Klub-Berater Zlatan Ibrahimovic in die österreichische Hauptstadt.

Milans Neuaufbau

Bei den Mailändern herrscht nach einer enttäuschenden Saison und dem verpassten Einzug in die Champions League derzeit Ausnahmezustand. Der AC Milan beendete die Serie-A-Saison 2024/25 auf dem sechsten Tabellenplatz und verpasste damit die Qualifikation für die Königsklasse, da nur die vier bestplatzierten Teams direkt und der Fünfte über die Play-offs teilnehmen. Der Traditionsklub trennte sich von Trainer Massimiliano Allegri, Geschäftsführer Giorgio Furlani, Sportdirektor Igli Tare und Technikchef Geoffrey Moncada – ein kompletter Schnitt. Die Rossoneri stehen vor einem Neuaufbau.

Als heißester Kandidat auf den Trainerposten gilt Andoni Iraola, der Bournemouth in der abgelaufenen Saison zu einem starken Abschneiden geführt hat. Dem 43-jährigen Spanier soll bereits ein unterschriftsreifes Angebot über drei Jahre vorliegen. Allerdings sollen auch Bayer Leverkusen und Benfica Lisboa Interesse an Iraola angemeldet haben.

Rangnicks Milan-Geschichte

Neben der Trainerfrage beschäftigt sich Milan offenbar auch intensiv mit der Neubesetzung des Sportdirektor-Postens – und in diesem Zusammenhang taucht erneut der Name Ralf Rangnick auf. Bereits 2020 war der Deutsche einem Wechsel nach Mailand sehr nah. Damals war eine Doppelfunktion als Trainer und Sportdirektor vorgesehen, doch interne Widerstände ließen den Deal scheitern – Stefano Pioli blieb im Amt und führte den Klub zwei Jahre später sogar zum Meistertitel.

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KO KOSMO-Redaktion
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