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Rettung

Boot sinkt vor Montenegro – Familie in letzter Sekunde gerettet

Boot sinkt vor Montenegro – Familie in letzter Sekunde gerettet
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Boot sinkt, sechs Menschen im Wasser – doch der Einsatz vor Montenegros Küste endet glimpflich.

Vor der Küste Montenegros ist am Nachmittag ein unter norwegischer Flagge fahrendes Gleitboot gesunken. Alle sechs Insassen – Mitglieder einer norwegischen Familie – konnten unverletzt gerettet werden. Auch ökologische Schäden blieben aus.

Um 15 Uhr ging bei der Inspektion für Schifffahrtssicherheit der Hafenkapitänschaft Kotor der Notruf ein: Ein Boot in der Nähe der Bucht Dobrec drohe zu sinken. Das montenegrinische Ministerium für Seefahrt aktivierte sofort das Notfallprotokoll. Bereits elf Minuten später trafen Inspektoren sowie zwei Schiffe der Verwaltung für maritime Sicherheit am Unfallort ein – das Gleitboot mit dem Kennzeichen N701590S lag da bereits vollständig unter Wasser.

Privatboot rettet Familie

Noch bevor die Einsatzkräfte eintrafen, hatte ein Privatboot mit der Kennung KT 1431 die in Seenot geratene Familie aufgenommen. Dessen Führerin M.S. zog vier Erwachsene und zwei Kinder aus dem Wasser. Bei den Geretteten handelt es sich um Angehörige des ausländischen Staatsbürgers B. L. K., der das Gleitboot gesteuert hatte.

Im Anschluss an die Rettungsaktion überprüften die Inspektoren das betroffene Gewässer auf Verunreinigungen – ohne Befund. Um eine Gefährdung des übrigen Schiffsverkehrs auszuschließen, ordnete der zuständige Inspektor der Hafenkapitänschaft Kotor die umgehende Bergung des gesunkenen Bootes an. Ein Schiff der Marina Zelenika führte den Auftrag kurz darauf aus.

Appell an Bootsführer

Das Ministerium für Seefahrt appellierte im Zuge des Vorfalls erneut an alle Boots- und Schiffsführer, die geltenden Schifffahrtsvorschriften konsequent einzuhalten, die Wetterlage stets im Blick zu behalten und auf See mit größtmöglicher Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein zu handeln – zum Schutz des eigenen Lebens wie auch der Mitfahrenden.

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KO KOSMO-Redaktion
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