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Festnahme

Auto weg, Freiheit weg: Deutscher kassiert 37 Tage Haft in Kroatien

Auto weg, Freiheit weg: Deutscher kassiert 37 Tage Haft in Kroatien
(FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Ein Grenzübergang, eine Routinekontrolle und plötzlich steht ein Deutscher vor dem Richter. Die Vorgeschichte macht den Fall brisant.

Am Grenzübergang Klek hat die kroatische Polizei am 23. Juli einen 38-jährigen deutschen Staatsbürger festgenommen und damit eine Reihe rechtlicher Konsequenzen ins Rollen gebracht, die für den Mann empfindliche Folgen haben. Wie die Polizeidirektion Dubrovnik-Neretva mitteilt, wurde der Mann am Nachmittag bei einer routinemäßigen Kontrolle angehalten und dabei kam einiges ans Licht.

Bereits am 4. Juli dieses Jahres war gegen ihn ein Ausweisungsbescheid aus der Republik Kroatien erlassen worden. Ungeachtet dessen reiste er erneut ein und lenkte dabei ein Fahrzeug – obwohl er nie eine Fahrprüfung abgelegt hatte. Hinzu kamen 19 negative Strafpunkte sowie zwei rechtskräftige Verurteilungen wegen Verkehrsdelikten innerhalb der vergangenen zwei Jahre.

Sofortige Sicherstellung

Die Beamten der Grenzpolizeistation Metkovic sahen sich angesichts dieser Häufung an Verstößen zur sofortigen Sicherstellung des Fahrzeugs verpflichtet. Neben dem Wagen wurden dem Fahrer auch Schlüssel und Zulassungspapiere abgenommen. Anschließend wurde er auf der Polizeistation bearbeitet und mit einem Strafantrag dem Bezirksgericht Metkovic vorgeführt.

Das Gericht ließ wenig Milde walten: Es verhängte eine Freiheitsstrafe von 37 Tagen und ordnete den dauerhaften Entzug des Fahrzeugs an.

Nach der Urteilsverkündung wurde der 38-Jährige in das Gefängnis Dubrovnik überstellt.

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KO KOSMO-Redaktion
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