Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Katastrophe

Feuerinferno in Griechenland: 12.000 Hektar verbrannt, fünf Einsatzkräfte tot

Feuerinferno in Griechenland: 12.000 Hektar verbrannt, fünf Einsatzkräfte tot
Symbolbild. FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Griechenland kämpft gegen ein Inferno: Tausende Hektar in Asche, fünf Tote – und die Gefahr ist längst nicht gebannt.

Seit Tagen halten verheerende Brände weite Teile Griechenlands in Atem – nach Angaben der Behörden wurden bislang mehr als 12.000 Hektar Vegetation vernichtet. Fünf Feuerwehrleute verloren bei den Einsätzen ihr Leben, zwei davon beim Zusammenstoß zweier Löschhubschrauber am Sonntag in der Nähe von Athen. Nach Angaben der Behörden kamen dabei der Pilot und der Copilot eines Helikopters ums Leben.

Mit dem Abflauen des Windes konnten am Montag wieder Lufteinheiten die Bodentrupps unterstützen – 13 Löschflugzeuge und zwölf Hubschrauber waren in den Regionen Attika und Böotien im Einsatz, begleitet von rund 450 Feuerwehrleuten am Boden. In den vorangegangenen Tagen hatte der starke Wind den Lufteinsatz erheblich beeinträchtigt und zeitweise vollständig zum Erliegen gebracht.

Ungeachtet der verbesserten Wetterlage stufte der Katastrophenschutz die Waldbrandgefahr am Montag weiterhin als „sehr hoch“ ein – für Attika und Böotien galt die zweithöchste Warnstufe vier.

Aktive Brandherde

Die größten aktiven Brandherde befanden sich am Montag in einem Gebiet rund 50 Kilometer westlich von Athen. Ein Sprecher der Feuerwehr verwies auf Brände in der Nähe von Kandyli Megara und Agia Skepi. Die Situation habe sich zwar verbessert, dennoch gebe es „absolut keinen Grund dafür, weniger wachsam zu sein“, erklärte er gegenüber dem Sender ERT.

Der stellvertretende Zivilschutzminister Kostas Katsafados rief die Bevölkerung mehrerer Ortschaften rund 45 Kilometer westlich von Athen dazu auf, sich in Sicherheit zu bringen. In einzelnen Bereichen bestanden zudem weiterhin Glutnester, die bei auffrischendem Wind erneut zu offenen Bränden werden könnten.

Kleinere Feuer, darunter jenes auf der Insel Kefalonia, galten laut Feuerwehr als „unter Kontrolle“.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen