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Betrugsmasche

Betrug in Österreich: Falsche ÖGK-Mail kostet Mann Tausende Euro

Betrug in Österreich: Falsche ÖGK-Mail kostet Mann Tausende Euro
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Eine täuschend echte E-Mail, ein überzeugender Anruf – und plötzlich ist ein fünfstelliger Betrag weg.

Am 1. August ging bei einem 59-jährigen Burgenländer aus dem Bezirk Oberwart eine E-Mail ein, die dem Anschein nach von der Österreichischen Gesundheitskasse stammte. Darin wurde er aufgefordert, seine persönlichen Daten zu aktualisieren. Da der Mann keinen Grund hatte, an der Echtheit der Nachricht zu zweifeln, kam er der Aufforderung nach.

Zwei Tage später meldete sich ein bislang unbekannter Täter telefonisch bei ihm und gab sich als Mitarbeiter einer bekannten Bank aus. Der Anrufer teilte dem Mann mit, dass von seinem Konto unberechtigte Abbuchungen vorgenommen worden seien – diese habe er bereits gestoppt und könne das Geld zurücküberweisen.

Sieben Überweisungen

Dem Rat des vermeintlichen Bankmitarbeiters folgend, suchte der 59-Jährige eine Bankfiliale im Bezirk Oberwart auf. Dort tätigte er am Einzahlungsautomaten insgesamt sieben Überweisungen auf verschiedene österreichische Konten. Der dadurch entstandene finanzielle Schaden beläuft sich auf einen höheren fünfstelligen Eurobetrag.

Dass er Opfer eines Betrugs geworden war, erkannte der Mann erst, als ihn die tatsächliche Servicestelle der Bank kontaktierte und ihn aufforderte, den Vorfall bei der Polizei anzuzeigen.

Wichtige Warnhinweise

Bankmitarbeiter fordern ihre Kundinnen und Kunden niemals telefonisch dazu auf, Geld auf andere Konten zu überweisen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und beenden Sie im Zweifel das Gespräch.

Kontaktieren Sie Ihre Bank ausschließlich über die bekannten offiziellen Telefonnummern. Geben Sie persönliche Daten oder Bankdaten nur über vertrauenswürdige und überprüfte Kanäle bekannt.

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KO KOSMO-Redaktion
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