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Bootsunfall

Migranten-Boot mit 14 Algeriern erfasst 17-Jährige – Touristin kämpft ums Überleben

Migranten-Boot mit 14 Algeriern erfasst 17-Jährige –  Touristin kämpft ums Überleben
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Motorboot, 14 Männer auf der Flucht – und mittendrin eine 17-Jährige, die um ihr Leben kämpft.

Beim Schwimmen in der Bucht Su Giudeu auf Sardinien wurde eine 17-jährige Touristin von einem Motorboot erfasst. An Bord des Bootes befanden sich 14 algerische Männer, die versuchten, illegal in das Land einzureisen. Durch den erlittenen Schock drohte die Jugendliche zu ertrinken – Badegäste, die den Vorfall beobachteten, zögerten nicht und zogen sie aus dem Wasser. Anschließend wurde sie zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die Verletzte wurde per Hubschrauber zur Notfallbehandlung in das Brotzu-Krankenhaus in Cagliari geflogen.

Festnahme & Ermittlungen

Der Unfall ereignete sich vor der viel besuchten Badebucht Su Giudeu nahe Chia im Süden Sardiniens. Der Fahrer des Bootes setzte seinen Kurs nach der Kollision ungebremst fort. Kurz darauf gingen die algerischen Männer an einem nahegelegenen Strand an Land und versuchten zu flüchten.

Die herbeigerufene Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein und konnte die gesamte Gruppe kurze Zeit später stellen. Keiner der Männer führte Ausweispapiere mit sich. Der mutmaßliche Steuermann, ein 28-Jähriger, wurde festgenommen und befindet sich nun in Untersuchungshaft – ihm werden Beihilfe zur illegalen Einwanderung sowie schwere Körperverletzung vorgeworfen.

Die Ermittlungen sind noch im Gange.

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KO KOSMO-Redaktion
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