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Umweltgerechtigkeit

Arm gegen Reich: Warum Armut in Österreich zum Todesrisiko wird

Arm gegen Reich: Warum Armut in Österreich zum Todesrisiko wird
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1 Min. Lesezeit |

995 Hitzetote in einem Sommer – und die Last trifft nicht alle gleich. Neue Daten zeigen, wen Österreichs Umweltbelastung am härtesten trifft.

Daten der Statistik Austria und der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) belegen, dass Umweltbelastungen wie Lärm, Feinstaub und Ruß vor allem jene Menschen treffen, die ohnehin am wenigsten Ressourcen haben, um sich dagegen zu schützen. Besonders deutlich wurde diese Ungleichheit im zurückliegenden Sommer, der mit 995 hitzebedingten Todesfällen einen traurigen Höchstwert in der österreichischen Statistik markierte.

Rekord-Hitzetote

Von Juni bis August starben in Österreich 995 Menschen infolge der anhaltend hohen Temperaturen – so viele wie noch nie zuvor in einem einzigen Sommer. Die Belastung durch Hitze trifft dabei nicht alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen: Einkommensschwächere Menschen sind deutlich stärker gefährdet, was sich vor allem in dicht bebauten städtischen Gebieten zeigt, wo Grünflächen und kühlende Infrastruktur häufig fehlen.

Soziale Ungleichheit

Neben den extremen Temperaturen spielen auch verkehrsbedingte Emissionen eine wesentliche Rolle.

Abgase, Lärm und Feinstaubbelastung konzentrieren sich laut Statistik Austria überproportional in jenen Wohnlagen, die von Menschen mit geringerem Einkommen bewohnt werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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