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Geiselnahme

Drei Stunden Albtraum: Spezialkräfte befreien 13 Kleinkinder aus Geiselnehmer-Gewalt

Drei Stunden Albtraum: Spezialkräfte befreien 13 Kleinkinder aus Geiselnehmer-Gewalt
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

13 Kinder, ein bewaffneter Mann, drei Stunden Ausnahmezustand – in einem brasilianischen Kindergarten spitzte sich die Lage dramatisch zu.

In der brasilianischen Stadt Curitiba hat die Polizei eine Geiselnahme in einem Kindergarten beendet und dabei 13 Kinder in Sicherheit gebracht. Der Geiselnehmer wurde im Zuge des Einsatzes getötet.

Dramatische Geiselnahme

Die Ereignisse hatten sich an einem Freitagabend in einer Kinderbetreuungseinrichtung nahe dem Stadtzentrum zugespitzt. Ein Mann hatte sich über einen Zaun Zugang zum Gelände verschafft und sich mit 13 Kindern im Alter von vier bis fünf Jahren verschanzt. Bewaffnet mit einem Messer und einer Pistolenimitation drohte er, die Einrichtung in Brand zu stecken, und schüttete tatsächlich eine brennbare Flüssigkeit aus.

Rund drei Stunden lang versuchten Spezialkräfte der Militärpolizei des Bundesstaates Paraná, die Lage durch Verhandlungen zu entschärfen. Als sich die Situation für die Kinder zunehmend gefährlich entwickelte, fiel die Entscheidung zum taktischen Eingreifen. Ein Kind wurde dabei leicht verletzt. Dem Geiselnehmer, der Berichten zufolge an Schizophrenie litt, wurde das Motiv seines Handelns bislang nicht abschließend zugeordnet.

Reaktionen danach

Alexandre Lopes Dias, Kommandant der Spezialkräfte der Militärpolizei von Paraná, erläuterte die Entscheidung zum Eingreifen: „Als wir erkannten, dass die Kinder immer mehr außer sich gerieten und dass der Angreifer anfing, sie physisch anzugreifen, haben wir uns für ein taktisches Eingreifen entschieden, um ein größeres Unglück zu verhindern.“ Die befreiten Kinder wurden unmittelbar an Rettungskräfte und den Gesundheitsdienst übergeben.

Curitibas Bürgermeister Eduardo Pimentel meldete sich noch am selben Abend über die sozialen Medien zu Wort und erklärte: „Die 13 Kinder sind am Leben und in Sicherheit!“ Er sicherte den betroffenen Familien die Unterstützung der Stadt zu.

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KO KOSMO-Redaktion
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