Eine Jacke zum Verkauf und plötzlich war das Konto leer. Eine Kärntnerin erlebte, wie schnell ein harmloser Deal zur Falle wird.
Eine Frau aus dem Bezirk Klagenfurt wollte auf der Plattform Vinted eine Jacke verkaufen – und verlor dabei einen mittleren vierstelligen Eurobetrag. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, den 11. Oktober.
Betrug via WhatsApp
Ein angeblicher Kaufinteressent nahm Kontakt mit der 40-Jährigen auf, woraufhin die Kommunikation auf WhatsApp verlagert wurde. Im Verlauf dieser Gespräche erhielt die Frau einen Link, über den sie schließlich ihre Bankdaten preisgab. Die Identität des Täters ist bis heute ungeklärt.
Betrugsfälle dieser Art häufen sich auf Verkaufsplattformen wie Vinted in den vergangenen Jahren merklich. Cyberkriminelle bedienen sich dabei immer ausgefeilterer Methoden, um an sensible Daten von Käufern und Verkäufern zu gelangen. Begünstigt wird dies durch die Anonymität digitaler Kommunikation sowie die Leichtigkeit, mit der sich Kontakte auf solchen Plattformen herstellen lassen.
Tipps für Verkäufer
Wer auf Verkaufsplattformen aktiv ist, sollte grundsätzlich keine Bankdaten oder persönlichen Informationen über externe Kanäle wie WhatsApp übermitteln. Links unbekannter Herkunft sollten generell nicht geöffnet werden. Bei ungewöhnlichen Anfragen empfiehlt es sich, den offiziellen Support der jeweiligen Plattform zu kontaktieren.
Gesunde Skepsis gegenüber verdächtigen Nachrichten kann im Ernstfall vor erheblichem finanziellem Schaden bewahren.