In der heutigen digitalen Ära hat die Suche nach der großen Liebe eine neue Plattform gefunden – das Internet. Immer mehr Österreicher wenden sich Online-Partnervermittlungen zu, um ihren Seelenverwandten zu finden. Doch diese moderne Art der Partnersuche birgt auch ihre Tücken, wie der Fall eines enttäuschten Mühlviertlers zeigt.
Online-Partnervermittlungen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Doch hinter den attraktiven Profilen und verheißungsvollen Versprechungen verbergen sich oft hohe Kosten, wie die Arbeiterkammer warnt. Ein Mühlviertler, der anonym bleiben möchte, erlebte dies am eigenen Leib. Fasziniert von einer ansprechenden Anzeige, zahlte er 2.500 Euro für einen Vermittlungsvertrag mit einer Laufzeit von sechs Monaten.
Vermeintliche Traumfrau
Herr F., war von der Aussicht auf eine potenzielle Partnerin begeistert. Ein Vermittler kam zu ihm nachhause und bestätigte ihm, dass die Profile gut zusammenpassen würden. Daher unterschrieb Herr F. einen Partnervermittlungsvertrag und bezahlte für 6 Monate Laufzeit 2.500 Euro. Doch als er die Dame kontaktierte, stellte sich heraus, dass die Interessen keineswegs übereinstimmten. Die große Liebe, die er erhofft hatte, entpuppte sich als große Enttäuschung.
Enttäuscht und verärgert erklärte Herr F. seinen Rücktritt vom Vertrag. Doch die Agentur weigerte sich, dies anzuerkennen. Erst nachdem die Arbeiterkammer die Rückzahlung gerichtlich einklagte, erhielt er sein Geld zurück.
Vorsicht bei Dating-Apps
Bei der Online-Partnersuche gilt es, ein paar Grundregeln zu beachten. Es ist ratsam, sich über die Kosten und Bedingungen im Klaren zu sein, bevor man einen Vertrag unterschreibt. Und nicht zuletzt sollte man sich bewusst sein, dass nicht jede Vermittlung zum Erfolg führt – wie der Fall des enttäuschten Mühlviertlers zeigt.
