30 Millionen Euro, acht Monate Bauzeit, bis zu 76.000 Fahrzeuge täglich – auf der A1 beginnt ein Großprojekt.
Die Asfinag nimmt unmittelbar nach dem Osterwochenende die Generalerneuerung der A1 Westautobahn im Abschnitt zwischen St. Pölten und Völlerndorf in Angriff. Täglich passieren bis zu 76.000 Fahrzeuge diese Strecke, darunter etwa 11.000 Lkw – eine Verkehrsdichte, die diesen Abschnitt zu einem der meistbefahrenen der gesamten Westautobahn macht und die umfassende Erneuerungsmaßnahme erforderlich macht. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf rund 30 Millionen Euro.
Die Einrichtung der Baustelle beginnt am 7. April um 19 Uhr und wird voraussichtlich eine Woche in Anspruch nehmen. Alle notwendigen Anpassungen der Verkehrsführung finden in den Nachtstunden statt. In diesem Zusammenhang sind vereinzelte Fahrstreifensperren möglich, die jedoch ausschließlich in verkehrsarmen Zeiten vorgenommen werden sollen.
Baustellenverkehr geregelt
Während der gesamten Bauphase sollen in beiden Fahrtrichtungen grundsätzlich je drei Fahrstreifen zur Verfügung stehen. Um das in Richtung Salzburg sicherzustellen, wird eine Fahrspur baulich abgetrennt und über den Gegenverkehrsbereich geführt. Als Folge dieser Maßnahme sind die Anschlussstelle St. Pölten-Süd sowie die Raststation St. Pölten ab dem 13. April ausschließlich über den ersten und zweiten Fahrstreifen erreichbar.
Umfangreiche Erneuerung
Über einen Zeitraum von rund acht Monaten werden die Hauptfahrbahnen, die Zu- und Abfahrten der Anschlussstelle St. Pölten-Süd sowie die Zufahrten zur Raststation vollständig erneuert. Darüber hinaus sind Instandsetzungsarbeiten an Brücken, Lärmschutzwänden und Wildschutzzäunen vorgesehen. Abgetragenes Material wie Asphalt soll aufbereitet und sowohl direkt auf der Baustelle als auch bei anderen Projekten wiederverwendet werden.
Die Erreichbarkeit der Raststation St. Pölten bleibt über die gesamte Bauzeit hinweg gewährleistet.
Die Freigabe des rund sechs Kilometer langen Streckenabschnitts ist für Herbst 2026 geplant.