Arsène Wenger hat sich als großer Bewunderer der österreichischen U17-Nationalmannschaft entpuppt. Der ehemalige Erfolgscoach des FC Arsenal, der mittlerweile als Entwicklungsdirektor bei der FIFA tätig ist, fand während der U17-Weltmeisterschaft lobende Worte für gleich mehrere ÖFB-Nachwuchsspieler.
In einem Gespräch mit dem Social-Media-Kanal „Rising Ballers“ wurde der Franzose nach seinen persönlichen Favoriten des Turniers befragt. Seine Antwort dürfte heimische Fußballherzen höherschlagen lassen: „Ich mochte viele Spieler, aber besonders die Nummer 10 aus Österreich – und auch die Nummer 11, der sich leider verletzt hat“, erklärte Wenger. Der 74-Jährige spielte damit auf Austria-Wien-Juwel Vasilije Markovic sowie auf Salzburg-Talent Dominik Dobis an, der das Turnier mit einem Kreuzbandriss vorzeitig beenden musste.
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Wengers Favoriten
Doch damit nicht genug: Auch Salzburgs Torjäger Johannes Moser, der sich die Torjägerkrone des Turniers sicherte, sowie Abwehrtalent Ifeanyi Ndukwe fanden Platz in Wengers Aufzählung. Letzterer steht kurz vor einem millionenschweren Transfer von der Wiener Austria zum englischen Traditionsklub FC Liverpool.
Neben dem österreichischen Quartett hinterließen bei der Trainerlegende auch die Italiener Andrea Luongo und Samuele Inacio sowie der Argentinier Santiago Espindola einen nachhaltigen Eindruck.