Schnee, Stromausfälle und gesperrte Straßen: Die Steiermark kämpft gegen den Winter – und ein Behördenalarm ist bereits aktiv.
Winterliche Verhältnisse haben weite Teile Österreichs erfasst. Ergiebige Schneefälle sorgen vor allem in der Ost- und Südsteiermark für erhebliche Beeinträchtigungen im Straßenverkehr. Umgestürzte Bäume, die der Schneelast nicht standhalten konnten, blockieren vielerorts die Fahrbahnen.
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Die Behörden haben inzwischen einen „AT-Alert“ herausgegeben. Besonders betroffen sind die Bezirke Hartberg-Fürstenfeld, Südoststeiermark, Leibnitz, Deutschlandsberg, Weiz sowie Graz-Umgebung Süd, wo es neben Verkehrsproblemen auch zu Stromausfällen gekommen ist. Die Bevölkerung in diesen Gebieten wird eindringlich aufgefordert, auf nicht notwendige Fahrten zu verzichten und möglichst zu Hause zu bleiben. Außerdem wird davon abgeraten, Wälder oder Parkanlagen aufzusuchen, da durch die hohe Schneelast akute Gefahr durch Schneebruch und herabfallende Äste besteht.
Wetteraussichten Wochenende
Der Freitag startet österreichweit unter dichten Wolken, verbreitet fällt Schnee bis in tiefe Lagen. Vor allem zwischen Koralpe, Südsteiermark und Südburgenland sind in der ersten Tageshälfte noch beträchtliche Mengen sehr nassen Neuschnees zu erwarten – Schneebruchgefahr ist in diesen Regionen nicht auszuschließen. Bis zur Mittagszeit lässt der Schneefall von Norden her nach und es kommt zu ersten Auflockerungen.
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Am längsten bewölkt bleibt es vom Bregenzerwald bis ins Salzkammergut sowie im Südosten des Landes. In den übrigen Regionen setzt sich ein zunehmend freundlicher Wechsel aus Sonne und Wolken durch. In Osttirol und Oberkärnten dominiert bei lebhaftem Nordföhn der Sonnenschein. Auch im Osten weht der Nordwestwind lebhaft, im Südosten stellenweise kräftig.
Am Samstag bringt die Alpennordseite zeitweisen Regen, während die Schneefallgrenze in der Westhälfte auf über 1.000 Meter ansteigt. Im Osten sowie in Osttirol und Oberkärnten sind ab dem Vormittag Schauer zu erwarten, im Mühlviertel fällt Schnee bis auf rund 600 Meter herab. Zu Beginn des Tages besteht im westlichen Donauraum und im Nordosten durch gefrierenden Regen örtliche Glättegefahr. Trocken und zeitweise sonnig präsentiert sich das Wetter am ehesten zwischen Klagenfurter Becken und Südburgenland. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Donauraum lebhaft aus westlichen Richtungen.
⇢ Glatteisgefahr und Verkehrschaos durch heftigen Schneefall
Ausblick neue Woche
Der Sonntag zeigt sich im Bergland und im Osten mit dichter Bewölkung, an der Alpennordseite fällt zeitweise Regen. Im östlichen Flachland und im Donauraum sind einzelne Schauer möglich, dazwischen sind jedoch auch niederschlagsfreie Abschnitte zu erwarten. Im Südosten hingegen verläuft der Tag trocken mit zeitweise aufgelockertem Sonnenschein. Der Wind bleibt schwach bis mäßig, nördlich der Alpen weht er lebhaft aus West.
Zu Beginn der neuen Woche ziehen am Montag im Bergland und im Norden dichte Wolken durch, aus denen zeitweise Regen fällt. Im Tagesverlauf lässt der Niederschlag allmählich nach und die Wolkendecke öffnet sich zunehmend für die Sonne. In den östlichen Nordalpen bleibt es länger trüb und nass. Im Südosten hingegen überwiegt den ganzen Tag über ein freundlicher Mix aus Sonne und Wolken.
Der Wind weht schwach bis mäßig, nördlich der Alpen lebhaft aus West.