Ein Erdbeben reißt Bewohner aus dem Schlaf – Möbel wackeln, die Erschütterungen sind in mehreren Ländern spürbar.
Kurz vor zehn Uhr vormittags hat ein Erdbeben der Stärke 3,9 den Südosten Serbiens erschüttert. Verletzt wurde nach aktuellem Stand niemand, auch Sachschäden wurden bislang nicht gemeldet. Die zuständigen Behörden beobachten die Lage.
Epizentrum bei Leskovac
Das Epizentrum lag in unmittelbarer Nähe von Leskovac – rund sechs Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, bei den Koordinaten 42,95 Grad nördlicher Breite und 21,91 Grad östlicher Länge. Laut Daten des Europäisch-Mediterranen Seismologischen Zentrums befand sich der Erdbebenherd in einer Tiefe von nahezu null Kilometern, also unmittelbar unter der Erdoberfläche.
Augenzeugen aus Leskovac berichten, dass die Erschütterungen deutlich wahrnehmbar waren – Möbel wackelten, viele Bewohnerinnen und Bewohner wurden mitten im Schlaf aufgeweckt. Die Erdstöße waren dabei nicht nur lokal zu spüren:
Auch aus dem Kosovo und Metochien, aus Nordmazedonien sowie aus Montenegro gingen entsprechende Meldungen ein.