
Wie sich Mini Jugoslavija finanziert
Dass Mini Jugoslavija heute auch ein Campingplatz ist, soll Geld in die chronisch klammen Kassen spülen.
Und es gibt Kooperationen mit der Regierung der Autonomen Provinz Vojvodina und der EU, etwa zum Radwegenetzausbau in der Gegend. Das bringt Förderungen.
„Was viele nicht wissen: In Subotica war zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Zentrum des Fahrradwesens in Jugoslawien“, sagt Goran. „Bis vor wenigen Jahren hatten wir hier auch eine Fahrradfabrik.“
9.000 Mitglieder hat Mini Jugoslavija heute. Sie kommen aus dem ganzen ehemaligen Jugoslawien – wenn auch der Schwerpunkt wenig überraschend in Serbien und der Vojvodina ist.
Das liegt nicht nur an der geographischen Nähe.
In der multiethnischen Vojvodina ist das Verhältnis zu Jugoslawien deutlich entspannter als im Rest des Landes.

„Von denen kommt ein großer Teil zu unseren Veranstaltungen“, schildert Goran.
Eines der bekanntesten Mitglieder ist die jugoslawische Boxlegende Dragan Vujković. Er ist aus Subotica. Am Gelände von Mini Jugoslavija joggt er regelmäßig.
Konzerte, Shows, Reden, Grillen, Trinken – zu den hohen jugoslawischen Feiertagen ist hier viel los. Die Veranstaltungen von Mini Jugoslavija ziehen tausende Gäste an.

Zentrum ist die Bühne. Neben ihr eine Kopie der bekanntesten Tito-Statue von Antun Augustinčić.
Heute ist sie leer.