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Fahndungsdruck

Brutale Fesselung im Luxus-Penthouse: Hündin Lilly schlug Alarm

Brutale Fesselung im Luxus-Penthouse: Hündin Lilly schlug Alarm
(istockphoto: Beagle)
2 Min. Lesezeit |

Fast 40 Stunden unentdeckt lag der gefesselte Makler in seiner Badewanne, während sein Mörder womöglich längst über alle Berge ist. Erst seine Beagle-Hündin schlug Alarm.

Der Mordfall des Linzer Maklers stellt die Ermittler weiterhin vor ein Rätsel – und der Täter könnte längst geflohen sein. Zwischen der mutmaßlichen Tatzeit in der Nacht zum Sonntag und dem Auffinden des Leichnams am Montagnachmittag gegen 13 Uhr liegen fast 40 Stunden. Ein Zeitfenster, das dem Mörder theoretisch sogar für einen Interkontinentalflug gereicht hätte.

Ausgerechnet die Beagle-Hündin des Opfers brachte die Ermittlungen ins Rollen. Als Lilly am Montagvormittag allein im Treppenhaus des Wohngebäudes in der Harrachstraße umherlief, wurde ein Nachbar misstrauisch. Das Verhalten war untypisch für das sonst so anhängliche Tier. Ein Hausbewohner verständigte daraufhin den Bruder des 49-Jährigen, der sofort zur Wohnung eilte und dort die grausame Entdeckung machte.

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Grausamer Fund

Was der Bruder vorfand, war erschütternd: Der Getötete lag bekleidet in der Badewanne, seine Arme und Beine mit schwerem Klebeband fixiert. Der Leichnam wies multiple Verletzungen auf, die offenbar durch stumpfe Gewalteinwirkung entstanden waren.

Die forensische Arbeit am Tatort zog sich bis Freitag hin – volle fünf Tage nach dem Fund des Toten. Akribisch sicherten die Ermittler DNA-Material, Fingerabdrücke und weitere Beweisstücke in dem gehobenen Penthouse. Mit ersten Ergebnissen der kriminaltechnischen Analysen rechnen die Behörden Mitte kommender Woche.

Polizeiliche Ermittlungen

Die Polizei hält sich bei Detailinformationen bewusst bedeckt. Der Hintergrund: Zu viele öffentliche Informationen erschweren es den Ermittlern, bei Verdächtigen echtes Täterwissen zu identifizieren. Auch könnten Zeugenaussagen durch Medienberichte beeinflusst werden – daher das konsequente Schweigen zu aktuellen Fahndungsfortschritten. Die Hoffnung bleibt, bald einen Tatverdächtigen präsentieren zu können.

Personen, die im Bereich der Harrachstraße in Linz verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Landeskriminalamt Oberösterreich unter 059133 403333 in Verbindung zu setzen.

Hinweise können auch bei jeder Polizeidienststelle hinterlegt werden – auf Wunsch anonym.

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KO KOSMO-Redaktion
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