Diese Tierrassen stammen vom Balkan! (FOTOS)

BALKANISCHES BLUT

Diese Tierrassen stammen vom Balkan! (FOTOS)

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FOTO: Screenshot Youtube_giDDRu.i; iStockphoto

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BALKANISCHES BLUT. Wir stellen euch autochthone balkanische Tierrassen vor, die Weltruhm genießen, und verraten, durch welche Eigenheiten sie sich von anderen unterscheiden.

Die Gackoer Buša

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FOTO: www.cepib.org.rs

Die Gackoer Buša oder auch das Gacko-Rind ist die älteste Rinderrasse in Bosnien-Herzegowina, gezüchtet 1887 in Gacko, wo die Buša in einem Zucht- und Selektionsprogramm zuerst mit dem grauen Alpenrind der Wipptaler Rasse gekreuzt wurde und später mit Stieren des Montafoner Rinds. Das Gacko-Rind bildete nach dem Zweiten Weltkrieg ca. 90 % des gesamten Rinderbestands. Diese Rasse lebt bei ausgesprochen niedrigen Temperaturen in Gebirgsregionen auf ca. 1.200 Metern Meereshöhe.

Die Lička Pramenka

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FOTO: Petar Milosevic

Die Lička Pramenka ist eine ursprüngliche kroatische Schafsrasse, die in den bergigen Regionen der Lika und Gorski Kotars entstanden ist und dort auch heute überwiegend gehalten wird. Sie entwickelte sich unter den Voraussetzungen voller und reichhaltiger Sommerweiden, aber magerer Winterfütterungen in einem relativ rauen Klima (lange, kalte Winter und heiße Sommer). Darum gehört sie zu der Gruppe der mittelgroßen Schafe von außerordentlicher Widerstandskraft und Anpassungsfähigkeit. Man schätzt, dass in der Lika ca. 30.000 Lička Pramenka-Schafe leben.

Die Krainer Biene

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FOTO: www.cepib.org.rs

Die Krainer Biene wird im Volksmund auch graue Biene, Kärntner Biene oder einheimische Biene genannt. Sie ist südlich der Alpen bis zur Adria und auf dem ganzen Balkan verbreitet. Diese Biene hat einen langgezogen behaarten Körper, auf dem graue Kreise erkennbar sind, denen sie ihren Namen verdankt. Die Arbeitsbiene ist zwischen 12 und 14 mm lang und wiegt 0,1 g, sodass 10.000 Arbeitsbienen gemeinsam ein Kilogramm schwer sind. Im Verhalten ist die Krainer Biene nicht aggressiv, weswegen sie sich besonders gut zur Haltung in besiedelten Gebieten eignet.

Der jugoslawische Schäferhund Šarplaninac

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FOTO: iStockphoto

Die Hunderasse, die aus Mazedonien und Serbien stammt, genauer gesagt aus dem Šar-Gebirge, imponiert mit ihrer großen und starken Erscheinung und ihrem überaus üppigen Fell. Der Šarplaninac ist ein Hirtenhund, der sich wie auch andere Hirtenhunde im Gebiet geschlossener Gebirgsmassive entwickelte, ohne einer Vermischung mit anderen Rassen unterlegen zu sein. Seine wahre Herkunft ist bis heute unerforscht. Man nimmt an, dass er bei Hirten- oder Völkerwanderungen aus Asien nach Europa gekommen ist.

Der Šarplaninac gehört zur Gruppe der Molosser-Hunde, die auch als Mastiffs bekannt sind. Seit den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde der Šarplaninac in ganz Europa massenhaft gezüchtet. Originale Exemplare dieser Rasse findet man noch in ihrem ursprünglichen Siedlungsgebiet, dem Šar-Gebirge, wo die Bevölkerung Viehzucht betriebt, denn in diesen Regionen kann der Šarplaninac sich noch immer in seiner ursprünglichen Rolle als Hütehund und Beschützer der Herden verwirklichen.

Ein ausgewachsener Šarplaninac ist im Durchschnitt 62 cm hoch und wiegt ca. 45 kg. Diese Maße strahlen wie auch seine kompakte Erscheinung Autorität aus. Sein üppiges, langhaariges Fell wird durch ein dichtes Unterfell ergänzt, die Länge der Haare beträgt 7 bis 12 cm. Kopf, Ohren und Vorderläufe sind mit kurzem Haar bedeckt. Viele Šarplaninci sind einfarbig, aber es gibt auch mehrfarbige Tiere – von grau bis dunkelbraun. Neben den Bezeichnungen Šarplaninac und Jugoslawischer Schäferhund nennt man sie auch Illyrische Schäferhunde.

Informationen
Herkunft: Šar-Gebirge (Serbien, Mazedonien)
Nutzung: Hirtenhund und Schutzhund
Durchschnittliche Lebenserwartung: 9 bis 15 Jahre
Farben: weiß, grau, beige und braun
Temperament/Aktivität: xxxxx
Futtermenge: xx

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Mit ihrer Unermüdlichkeit, ihrem scharfen Verstand und ihrer Kreativität brachte die gebürtige Belgraderin einen neuen Wind in die Redaktion, ohne welchen das Büro aus heutiger Perspektive nur schwer vorstellbar wäre. Die diplomierte Übersetzerin kümmert sich nicht nur um ihre eigenen überaus interessanten Reportagen und Artikel, sondern unterstützt das ganze Team mit ihren sprachlichen Kenntnissen. Die Verbindung von österreichischer Genauigkeit und der balkanischen Lebhaftigkeit macht sie zu einer wahren Bereicherung der KOSMO-Redaktion und das jeden Arbeitstag auf ein Neues.