In Lauf an der Pegnitz, einem beschaulichen Ort nahe Nürnberg, wurde die friedliche Stille eines Sonntags durch einen erschütternden Vorfall durchbrochen, bei dem ein Mann aus dem Iran in eine gewalttätige Konfrontation mit der örtlichen Polizei verwickelt war. Das Ereignis mündete in den Einsatz von Schusswaffen durch die Polizei und führte zum Tod des Angreifers.

Am Sonntagabend erschoss die Bundespolizei einen Messerangreifer am Bahnhof in Lauf an der Pegnitz (Deutschland). Der 34-jährige Iraner attackierte zuvor drei Beamte. Laut Bild-Zeitung war er ein abgelehnter Asylbewerber mit Duldung.
Angriff am Bahnhof
Zunächst ging der Mann auf einen Streifenwagen los und provozierte die Beamten. Als diese ausstiegen, setzte er seinen Angriff fort. Die Polizisten setzten Pfefferspray ein, jedoch ohne Erfolg. Der Angreifer versuchte dann, die Polizisten mit einem Messer zu verletzen. Eine Polizistin gab daraufhin einen Warnschuss ab. Dieser stoppte den Mann jedoch nicht. Schließlich schoss die Beamtin dem Angreifer in den Bauch.
Bahnhof Pegnitz in Bayern: „geduldeter Iraner“ geht mit Messer auf Polizist los. Warnschuss, aber der Wahnsinnige macht weiter, dann: Bauchschuss: Tot.
— Julian Adrat (@JulianAdrat) June 30, 2024
Ein Rechtststaat, der Messer-Männer „duldet“, ist ein Verräter, an Land, an Leuten, letztlich an Rechtsstaatlichkeit selbst.… pic.twitter.com/E7sMIIv2sa
Bauchschuss – tot
Trotz sofortiger Erste-Hilfe-Maßnahmen verstarb der Mann am Tatort. Die attackierten Polizisten blieben unverletzt. Die Hintergründe des Angriffs sind laut Polizei noch unklar. „Wir müssen momentan davon ausgehen, dass es einen direkten Angriff auf die Polizeibeamten gab“, sagte Marc Siegl, Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken.
Auf X forderte das Polizeipräsidium die Menschen auf, den Bereich zu meiden. Der Bahnhof wurde weiträumig abgesperrt und der Zugverkehr zeitweise eingestellt.