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Flüchtlinge leisten mehr, als sie den Staat kosten

Krankenpfleger
(FOTO: iStock Photo)

Das Rote Kreuz und Caritas veröffentlichten gestern eine Studie darüber, wie viel Flüchtlinge den Staat kosten bzw. einbringen.

Laut den Resultaten der Untersuchung zahlen Asylberechtigte mehr in die Töpfe Österreichs ein, als sie daraus beziehen. Die Organisationen, die die Studie durchführten, warnen jedoch davor, dass sich dies auch sehr schnell drehen könne.

Die Untersuchung des Instituts Joanneum Research untersuchte die rund 65.000 Asylberechtigten zwischen 2000 und 2015 darauf, wann sie das erste Mal in Österreich eine Arbeit angenommen haben, wie lange sie diesen hatten bzw. wann es zu Arbeitslosigkeit kam oder aber wann Mindestsicherung bezogen wurden.

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Die Regierung schickt das Integrationsjahr, Verschärfung bei der Integrationsvereinbarung und Burkaverbot, in die Begutachtung.

Berechnet wurde, dass sich das indirekte und induzierte zusätzliche Steueraufkommen auf rund 2.450 Euro pro Person und Jahr, während das Nettosteueraufkommen, also die Transferbilanz durchschnittlich 3.050 Euro beträgt.

Dies zeigt, dass mehr Steuern in Sozialsystem eingezahlt als Leistungen bezogen werden. Wie aus der Studie zu entnehmen war, waren Sozialleistungen enthalten; Infrastrukturkosten allerdings nicht.

Trotz der durchaus „positiven Nachricht“ warnen die Forscher davor, dass die Transferbilanz leicht negativ werden könne, vor allem angesichts der konjunkturell schwierigen Lage und starken Anstiegs der Anzahl an Arbeitskräften aufgrund der derzeitigen Migrationsbewegungen.

Die komplette Studie könnt ihr hier finden: https://www.roteskreuz.at/fileadmin/user_upload/PDF/Migration/Studie_OEkonomische_Effekte_Asylberechtigte.pdf