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Hochzeitsplaner packt aus

Hochzeitsskandal: Serbische Braut flieht mit Geldkuverts und Ex-Freund

Hochzeitsskandal: Serbische Braut flieht mit Geldkuverts und Ex-Freund
FOTO: iStock
3 Min. Lesezeit |

**Bosko Bubanja, ein erfahrener Organisator von Hochzeiten und Feierlichkeiten, hat im Morgenprogramm des TV-Senders Pink einen seltenen Blick hinter die Kulissen des Hochzeitsgeschäfts gewährt. Dabei enthüllte er einige Geschichten, die selbst langjährige Branchenkenner staunen lassen.**

Großzügigkeit und Betrug

„Bei Hochzeiten erlebt man wirklich alles“, erzählt Bubanja. „Es gibt wundervolle Momente großer Großzügigkeit – manche Gäste schenken dem Brautpaar sogar Wohnungen im Wert von 100.000 Euro.“ Doch neben solchen Gesten der Zuneigung kommt es auch zu Vorfällen, die man kaum glauben mag.

Vor etwa eineinhalb Jahren haben wir etwas völlig Unerwartetes erlebt“, berichtet der Hochzeitsplaner. „Kurz vor Ende der Feier verschwand die Braut in einem Nebenraum, sammelte sämtliche Geldkuverts ein und flüchtete dann mit ihrem Ex-Freund – oder wohl eher mit ihrem eigentlichen Partner.“

Solche extremen Fälle beschäftigen auch andere serbische Medien. Bubanja gilt in der serbischen Hochzeitsbranche als einer der versiertesten Experten und berichtet regelmäßig über außergewöhnliche Vorfälle bei Hochzeitsfeiern.

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Kuriose Vorfälle

Auch das Mitnehmen von Inventar scheint keine Seltenheit zu sein. „Bei einer Hochzeit stolperte die Schwester der Braut auf der Treppe – und plötzlich fielen 30 Bestecksets aus ihrer Tasche“, schildert Bubanja kopfschüttelnd. „In einem anderen Fall hatte die Trauzeugin Salz- und Pfefferstreuer eingesteckt. Als wir sie diskret baten, diese zurückzugeben, rief sie sogar ihre Freundinnen an, damit auch sie ihre ‚Mitbringsel‘ zurückbringen.

Das Phänomen der leeren Kuverts beschäftigt den Hochzeitsexperten besonders. „Sachgeschenke werden immer seltener, Geldkuverts sind heute Standard. Manchmal finden die Brautleute jedoch leere, nicht unterschriebene Umschläge vor.“ Bei kleineren Feiern mit etwa 200 Gästen sei es dank der Gästeliste nicht schwer herauszufinden, wer für solche Überraschungen verantwortlich ist.

Geschenke-Etikette

„Manche Paare vermuten allerdings, dass Restaurantmitarbeiter volle Kuverts entnehmen und durch leere ersetzen“, erklärt Bubanja. „Deshalb werden heute häufig versiegelte Sicherheitstaschen verwendet, die im Safe des Veranstaltungsortes aufbewahrt werden.“ Diese Maßnahme hat sich laut dem Experten als effektive Methode etabliert, um sowohl Manipulationen durch Gäste als auch durch Personal zu verhindern.

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Der Experte ist überzeugt: „Ein leeres Kuvert bedeutet meist nicht, dass jemand kein Geld hat – sondern einfach, dass die Person zu arrogant ist, um dem Brautpaar etwas zu schenken.“

Auf die Frage nach einem angemessenen Geldbetrag für Hochzeitsgeschenke erinnert sich Bubanja an heftige Reaktionen, als er im Vorjahr „100 Euro“ als Richtwert nannte. „Heute ist das aber Standard, manche geben sogar mehr. Alles ist teurer geworden – ein Mittagessen für zwei Personen im Restaurant kostet etwa 3.000 Dinar (ca. 25 Euro).

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Die Gäste verbringen bis zu acht Stunden auf einer Hochzeit, essen und trinken – all das hat seinen Preis.“

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KO KOSMO-Redaktion
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