Ein Kleinbus verlässt die Fahrbahn – auf der A9 in Oberösterreich endet eine Fahrt für vier Menschen mit schweren Verletzungen.
Am Sonntagnachmittag ereignete sich auf der A9 Pyhrnautobahn in Oberösterreich ein schwerer Unfall. Im Gemeindegebiet von Spital am Pyhrn im Bezirk Kirchdorf an der Krems kam ein Kleinbus aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Der Kleinbus wurde von einem 26-jährigen kroatischen Staatsbürger gelenkt, der mit drei weiteren Landsmännern im Alter von 21 bis 41 Jahren an Bord unterwegs war. Vier Menschen zogen sich dabei schwere Verletzungen zu.
Großer Rettungseinsatz
Umgehend rückten mehrere Feuerwehren, Rettungsdienste, die Polizei, die ASFINAG sowie ein Abschleppunternehmen an der Unfallstelle an. Zusätzlich wurde der Notarzthubschrauber Christophorus 14 alarmiert, der direkt auf der Autobahn landete. Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort wurden die Verletzten teils in nahegelegene Krankenhäuser transportiert, teils per Hubschrauber ausgeflogen.
Kilometerlanger Stau
Während des laufenden Einsatzes war die A9 in Fahrtrichtung Knoten Voralpenkreuz zwischen den Abschnitten Gleinkerau und Roßleithen vollständig gesperrt. Im Anschluss blieb die Strecke für rund eine weitere halbe Stunde nur eingeschränkt befahrbar. Vor der Unfallstelle staute sich der Verkehr auf mehrere Kilometer. Die Feuerwehr unterstützte in der Zwischenzeit die Aufräumarbeiten, bevor das stark beschädigte Fahrzeug schließlich abgeschleppt werden konnte.