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Kehrtwende

Hunderte Schiffe gefangen – Iran macht Straße von Hormus wieder dicht

Hunderte Schiffe gefangen – Iran macht Straße von Hormus wieder dicht
FOTO: iStock/Backiris
2 Min. Lesezeit |

Erst offen, dann wieder dicht: Die Straße von Hormus sorgt für neue Eskalation – und Hunderte Schiffe stecken fest.

Teheran – Innerhalb von weniger als 24 Stunden hat der Iran eine bemerkenswerte Kehrtwende vollzogen. Hunderte Schiffe liegen in der Golfregion fest, nachdem das Regime die Straße von Hormus erneut blockiert hat und damit eine Drohung aus den vergangenen Stunden in die Tat umsetzt. Irans einflussreicher Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hatte die Lage bereits auf der Plattform X auf den Punkt gebracht: „Mit der Fortsetzung der Blockade wird die Straße von Hormus nicht offen bleiben.“

Irans Kehrtwende

Die am Vortag angekündigte Öffnung der Meerenge hat der Iran wieder zurückgenommen. Das gab das Hauptquartier der iranischen Streitkräfte laut der iranischen Nachrichtenagentur Fars bekannt. Als Begründung führt Teheran die anhaltende Blockade iranischer Häfen durch die USA an. Der Iran habe einer kontrollierten Durchfahrt einer begrenzten Anzahl von Öltankern und Handelsschiffen zugestimmt, heißt es in der Erklärung – Washington habe seine Blockade jedoch fortgesetzt.

Daraufhin sei die Kontrolle über die Straße von Hormus in den früheren Zustand zurückversetzt worden. Die strategisch bedeutende Meerenge stehe unter strenger Verwaltung und Kontrolle der iranischen Streitkräfte, betonte Teheran weiter. Daran werde sich nichts ändern, solange die USA die uneingeschränkte Bewegungsfreiheit von Schiffen auf dem Weg in den Iran und zurück nicht wiederherstellten.

Trumps Signale

US-Präsident Donald Trump hatte seinerseits klargestellt, die Blockade bleibe „bis zum vollständigen Abschluss unserer Vereinbarungen mit dem Iran“ aufrecht. Zuletzt sendete er jedoch widersprüchliche Signale: Auf seiner Plattform Truth Social zeigte er sich zuversichtlich und erklärte, er rechne mit einem verlässlichen Deal „in den nächsten ein oder zwei Tagen“, und stellte „ziemlich gute Nachrichten“ in Aussicht.

Gleichzeitig drohte er dem iranischen Regime mit neuen Bomben, sollte bis Mittwoch keine Einigung erzielt werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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