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Beschwerde

Irreführende Angaben: Beschwerde gegen Temu in Österreich eingereicht

Irreführende Angaben: Beschwerde gegen Temu in Österreich eingereicht
FOTO: iStock/oatawa/screenshot
2 Min. Lesezeit |

Der Handelsverband hat eine umfangreiche zwölfseitige Beschwerde gegen die beliebte Online-Handelsplattform Temu bei der österreichischen Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) eingereicht. Laut dem Geschäftsführer des Handelsverbands, Rainer Will, hat man Temu zahlreiche Verstöße gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) nachgewiesen und dokumentiert.

Der Handelsverband weist darauf hin, dass Temu durch unlautere Geschäftspraktiken auffalle. Dabei stehen insbesondere irreführende Angaben zu Preisreduktionen, falsche Behauptungen zur Warenknappheit und vorgetäuschte zeitlich begrenzte Angebote im Mittelpunkt der Kritik. „Temu zeigt willkürlich sogenannte UVPs – unverbindliche Herstellerpreisempfehlungen – an, die angeblich weit unter den tatsächlichen Verkaufspreisen liegen“, führte Will weiter aus.

Unlautere Geschäftspraktiken im Fokus

Durch diese Praktiken entstehe ein unfaire Wettbewerb, der insbesondere dem heimischen Markt schadet. Rainer Will verdeutlicht das Problem: „Täglich erreichen etwa 30.000 Pakete von asiatischen Online-Plattformen Österreich, die sich nicht an die geltenden Spielregeln halten.“ Der Handelsverband sieht darin eine erhebliche Gefahr für die österreichische Wirtschaft.

Schaden für den heimischen Markt

Um einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten, fordert der Handelsverband von der BWB, gegen die Geschäftspraktiken von Temu vorzugehen. In der Beschwerde hebt der Verband hervor, dass die beschriebenen Praktiken mutmaßlich zu millionenfachen Verkäufen führen, die den heimischen Wirtschaftsstandort nachhaltig schädigen könnten.

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Forderung nach fairem Wettbewerb

Auch die Europäische Kommission hat sich eingeschaltet und von Temu sowie dem ebenfalls chinesischen Online-Händler Shein detaillierte Informationen über deren Verbraucherschutzmaßnahmen gefordert. Diese Anfrage basiert auf den Bestimmungen des neuen EU-Digitalgesetzes (Digital Services Act), mit dem Ziel, mehr darüber zu erfahren, wie diese Unternehmen gegen illegale Produkte und Verbrauchertäuschung vorgehen.

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KO KOSMO-Redaktion
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