Mit einer 13 Kilometer hohen Aschewolke meldet sich der Vulkan Semeru auf Java zurück. Die indonesischen Behörden reagieren mit höchster Alarmstufe und Evakuierungen.
Der Vulkan Semeru auf der indonesischen Insel Java ist ausgebrochen und hat eine Aschewolke bis zu 13 Kilometer hoch in die Atmosphäre geschleudert. Die Katastrophenschutzbehörde Indonesiens hat daraufhin die höchste Alarmstufe ausgerufen. Der Feuerberg befindet sich etwa 300 Kilometer von Bali entfernt.
Aus den gefährdeten Gebieten in unmittelbarer Nähe des Vulkans wurden mindestens 300 Personen in Sicherheit gebracht. Verletzungen wurden bislang nicht registriert. Muhammad Wafid, der Leiter der Geologiebehörde, mahnte sowohl Einheimische als auch Besucher zur Vorsicht und empfahl, einen Sicherheitsabstand von mindestens acht Kilometern zum Krater und zur Spitze des Vulkans einzuhalten.
Die seismischen Aktivitäten am Semeru bleiben weiterhin auf erhöhtem Niveau.
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Javas höchster Berg
Der Semeru erhebt sich 3.676 Meter über dem Meeresspiegel und ist damit die höchste Erhebung auf Java. Er liegt etwa 800 Kilometer südöstlich von Jakarta. Bei einer Eruption im Jahr 2021 kamen mindestens 51 Menschen ums Leben.
Vulkanische Gefahrenzone
Damals wurden 5.000 Gebäude beschädigt und nahezu 10.000 Anwohner mussten ihre Häuser verlassen. Indonesien beherbergt ungefähr 130 aktive Vulkane und befindet sich auf dem Pazifischen Feuerring, einer Zone, in der mehrere tektonische Platten aufeinandertreffen.
Dies führt zu regelmässigen Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten in der Region.
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