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TEURER SPASS

Knaller: Wiener müssen mit höheren Betriebskosten rechnen

(FOTO: Wikimedia/Herzi, iStock/Christian Horz)

Ab sofort bis spätestens Ende Juni erhalten Wiener ihre Betriebskostenabrechnungen, die aufgrund der Inflation und anderer Faktoren leider höher ausfallen werden.

Wiener Wohnen hat bereits begonnen, alle Mieter über die Anpassung der Betriebskostenakonti zu informieren. Ein Beispiel hierfür ist eine Mieterin einer 70m² großen Gemeindebauwohnung in Floridsdorf, die für die Monate Jänner bis April 2023 jeweils 30,03 Euro im Monat nachzahlen muss.

Martin Ucik von der Mietervereinigung schätzt, dass die Betriebskosten in diesem Jahr um 6-10 Prozent steigen werden, das genaue Plus hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab. Seit 1. Jänner 2022 müssen Wiener 5,9 Prozent mehr für Wasser, Abwasser und Müll zahlen. Die Verwaltungskosten sind auch gestiegen, von 3,91 Euro/m² auf 4,23 Euro/m² ab 1. November 2022, was einem Plus von 32 Cent/m² entspricht. Die Kosten für Versicherungen und Reinigung werden voraussichtlich um 8-9 Prozent ansteigen. Obwohl noch nicht abzuschätzen ist, um wie viel teurer Strom (Ganglicht, Lift, etc.) wird, wird es sicherlich auch höher sein.

Neben den Nachzahlungen müssen die Wiener auch höhere Akonti zahlen. Wenn es Zweifel an der Richtigkeit der Abrechnung gibt, empfiehlt der Experte, diese überprüfen zu lassen.