Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Hitzewelle

Kommt die 40-Grad-Hitze? Österreich vor Wetterumschwung

Kommt die 40-Grad-Hitze? Österreich vor Wetterumschwung
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Auf Wochen mit Regen und kühlen Temperaturen folgt nun ein radikaler Wetterumschwung – und der hat es in sich.

Österreich steht in den nächsten Tagen vor einem markanten Umschwung. Wärmere Luftmassen aus dem Süden drängen zunehmend nach Mitteleuropa vor – angetrieben von einem kräftigen Hochdruckgebiet, das sich über weiten Teilen des Kontinents etabliert. Bereits am kommenden Wochenende könnten in Wien, Niederösterreich, dem Burgenland und Teilen der Steiermark Temperaturen zwischen 33 und 36 Grad gemessen werden.

Der Kontrast zur bisherigen Witterung fällt dabei besonders deutlich aus: Die Temperaturen lagen in Österreich zuletzt rund ein Grad unter dem langjährigen Mittel, und in mehreren Regionen war bereits zur Monatsmitte so viel Regen gefallen wie sonst im gesamten Juni. Nun dreht sich das Bild – verbreitet werden Höchstwerte jenseits der 30-Grad-Marke erwartet. Vor allem in den Städten ist mit Tropennächten zu rechnen.

Wochenlange Hitze

Laut Prognosen der Meteorologen von Ubimet könnte die Hitzeperiode nicht nur wenige Tage, sondern rund zwei Wochen andauern. Mehrere Wettermodelle rechnen mit einer stabilen Hochdrucklage, die heiße Luft dauerhaft über Mitteleuropa hält. Besonderes Augenmerk gilt den letzten Junitagen: Einzelne Modellrechnungen sagen für die heißesten Regionen Österreichs Temperaturen nahe der 40-Grad-Marke voraus, in Ostösterreich könnten verbreitet Werte zwischen 37 und 39 Grad erreicht werden. Angesichts der naturgemäßen Unschärfe langfristiger Wetterprognosen sind diese Zahlen jedoch mit Vorsicht zu interpretieren.

Gewittergefahr steigt

Mit steigenden Temperaturen wächst zugleich das Gewitterrisiko. Besonders entlang der Alpen und im Bergland können sich lokal kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und stürmischen Böen bilden. Eine spürbare Abkühlung ist dadurch jedoch vorerst nicht zu erwarten.

Erst zu Beginn des Juli deuten die Modelle auf eine gewisse Entspannung hin, wenn atlantische Tiefdruckgebiete etwas kühlere Luft heranführen könnten – von einem echten Temperaturrückgang kann dabei allerdings nicht die Rede sein.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen