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Kosovo: Eskalation mit Sirenen, Tränengas und Straßensperren

Kosovo: Eskalation mit Sirenen, Tränengas und Straßensperren
(FOTO: Youtube-Screenshot)
2 Min. Lesezeit |

Die Polizei im Kosovo ist um die Gebäude der serbischen Gemeinden stationiert. Sie hilft den Bürgermeistern der nördlichen Gemeinden Zvecan, Leposavic und Zubin Potok dabei, ihre Arbeitsrechte in den offiziellen Räumlichkeiten auszuüben.

In Nord-Mitrovica und Zubin Potok im Kosovo wurden heute die Sirenen ausgelöst, und vor den Gemeindegebäuden in Zubin Potok, Leposavic und Zvecan versammelten sich Bürger.

Der ehemalige Ratsherr der Gemeinde Zubin Potok, Miko Biševac, erklärte, dass sich die Bürger versammelt hätten, da sie überzeugt seien, dass der neu gewählte Bürgermeister Izmir Zeqiri versuche, das Gemeindegebäude zu betreten.

Polizeieinsatz

„Es gibt Autos und wir glauben, dass Zeqiri in einem von ihnen ist und versucht, das Gemeindegebäude zu betreten.“, so Bisevac. Laut seinen Aussagen sind Polizeikräfte des Kosovo und der Europäischen Union Rechtsstaatlichkeit (EULEX) um das Gebäude herum positioniert.

„Die kosovarische Polizei positionierte sich, um den Bürgermeistern der nördlichen Gemeinden Zvecan, Leposavic und Zubin Potok bei der Ausübung ihrer Arbeitsrechte zu helfen“, so die Reporter.

Am 25. Mai legten die neu gewählten Bürgermeister der drei Gemeinden ihren Amtseid ab und übernahmen somit die lokale Regierung mit serbischer Mehrheit im Norden des Kosovo. Am Donnerstag haben sie ihre Aufgaben in öffentlichen Einrichtungen übernommen, da dort vorübergehende Gemeindeorgane arbeiten, die dem serbischen System angehören.

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KO KOSMO-Redaktion
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