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Umgestaltung

Landstraßer Hauptstraße wird umgebaut – neue Radwege und Bäume

Landstraßer Hauptstraße wird umgebaut – neue Radwege und Bäume
FOTO: Stadt Wien
3 Min. Lesezeit |

Die Landstraßer Hauptstraße im 3. Wiener Bezirk steht vor einer umfassenden Transformation, die ab 2026 beginnen soll. Diese Umgestaltung zielt darauf ab, die Einkaufsstraße in eine grüne, verkehrsberuhigte und klimafreundliche „Lebensader“ zu verwandeln, was den Anwohnern eine verbesserte Luftqualität, mehr Grünflächen und neue Aufenthaltsbereiche bieten wird.

Ein zentrales Element des Projekts ist die Einführung baulich getrennter Radwege, die ab der Juchgasse angelegt werden. Diese Maßnahme soll nicht nur die Verkehrssicherheit erhöhen, sondern auch Raum für zusätzliche Bäume und Pflanzen schaffen. Ulli Sima, die Stadträtin für Mobilität und Planung der SPÖ, erklärt: „Mit unserer ‚Raus aus dem Asphalt‘-Offensive sind wir aktuell dabei, überall in der Stadt Straßen und Plätze zu entsiegeln, zu begrünen und zu kühlen.“

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In der laufenden Legislaturperiode werden zudem über 100 Millionen Euro in den Ausbau der Radinfrastruktur investiert.

Umgestaltungsschritte

Die Umgestaltung wird schrittweise durchgeführt und umfasst die Pflanzung neuer Bäume und Sträucher, die Installation von Sitzgelegenheiten sowie die Verbreiterung der Gehwege. Der Autoverkehr bleibt erhalten, jedoch mit reduzierter Geschwindigkeit und erhöhter Sicherheit. Erich Hohenberger, der Bezirksvorsteher (SPÖ), betont die Notwendigkeit der Veränderungen, um die hohe Lebensqualität im Bezirk zu bewahren. Bereits 2023 wurde ein Bürgerbeteiligungsprozess initiiert, der zahlreiche Ideen und Anliegen hervorbrachte und die Grundlage für ein Leitbild zur Neugestaltung der Hauptstraße bildete.

Errichtung von Ein-Richtungs-Radwegen

Die ersten baulichen Maßnahmen beginnen 2026 mit der Errichtung von Ein-Richtungs-Radwegen zwischen Juchgasse und Schlachthausgasse auf einer Strecke von etwa 700 Metern. Zwischen Schlachthausgasse und Rennweg wird im Zuge der Verlängerung der Straßenbahnlinie 18 ein Zwei-Richtungs-Radweg entstehen. Insgesamt werden 33 neue Bäume entlang der Straße gepflanzt.

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Begegnungszonen und Bürgerbeteiligung

Das Projekt wird in mehreren Etappen umgesetzt. In einem zweiten Schritt sind zwei „Begegnungszonen“ geplant, in denen sich alle Verkehrsteilnehmer den Raum teilen. Die Straßen zwischen Weyrgasse und Erdbergstraße sowie zwischen Barichgasse und Juchgasse werden so umgestaltet, dass ein harmonisches Miteinander von Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern möglich ist.

Am 11. und 12. März werden im Rahmen einer Informationsausstellung in der Bezirksvorstehung Landstraße (Festsaal) jeweils zwischen 17 und 19.30 Uhr die ersten Pläne und Visualisierungen für die Neugestaltung präsentiert. Besucher haben die Möglichkeit, mit Planern sowie Vertretern der Stadt und des Bezirks ins Gespräch zu kommen.

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Quelle: Stadt Wien

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KO KOSMO-Redaktion
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