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Einsturz

Massiver Stellenabbau bei Intel

Massiver Stellenabbau bei Intel
(FOTO: iStock/FinkAvenue)
2 Min. Lesezeit |

In einer dramatischen Antwort auf die nachlassende Nachfrage nach klassischen Server-Prozessoren kündigte der Technologieriese Intel an, mehr als 15 Prozent seiner Belegschaft zu kürzen und im nächsten Jahr bis zu 10 Milliarden Dollar einzusparen. Diese Ankündigung löste einen sofortigen Einbruch der Intel-Aktien um 10 Prozent im nachbörslichen Handel aus.

Umsatz und Erwartungen

Im zweiten Quartal verzeichnete Intel einen Umsatzrückgang von einem Prozent auf 12,8 Milliarden Dollar, was den Erwartungen weitgehend entspricht. Der Gewinn pro Aktie fiel jedoch drastisch auf 0,02 Dollar und blieb damit weit hinter den Analystenprognosen von 0,10 Dollar je Aktie zurück. Für das kommende Quartal prognostiziert Intel Einnahmen zwischen 12,5 und 13,5 Milliarden Dollar – etwa eine Milliarde weniger als von Marktbeobachtern erwartet.

Wettbewerb und strategische Schwächen

Eine strategische Herausforderung für Intel ist das Fehlen eines konkurrenzfähigen Spezialprozessors für Künstliche Intelligenz (KI), was Nvidia die Marktführerschaft in diesem schnell wachsenden Segment sichert. AMD, Intels Erzrivale, hat durch den jüngsten Kauf von Silo AI, einem Entwickler für KI-Technologien, seine Ambitionen unterstrichen, aufzuholen und im KI-Markt wettbewerbsfähiger zu werden.

Die Kürzungen und strategischen Neuausrichtungen signalisieren einen tief greifenden Wandel in der Chipindustrie, die sich zunehmend auf Innovationen im Bereich der Künstlichen Intelligenz konzentriert.

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KO KOSMO-Redaktion
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