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Dramatische Rettung

Dramatische Rettung: Mutter findet Kleinkind leblos im Pool

Dramatische Rettung: Mutter findet Kleinkind leblos im Pool
FOTO: iStock/Spitzt-Foto
2 Min. Lesezeit |

Wenige Zentimeter Wasser, ein kurzer Moment der Ablenkung – für ein 16 Monate altes Mädchen wurde der Familienpool zur Todesgefahr.

Ein 16 Monate altes Kleinkind ist in Kammern im Liesingtal im Bezirk Leoben in den Pool des Familiengrundstücks gestürzt und musste reanimiert werden. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge gelangte das Mädchen unbemerkt nach draußen und fiel in das Becken. Die 40-jährige Mutter war zu diesem Zeitpunkt mit dem zweiten, elfjährigen Kind beschäftigt, das krank war.

Als sie ihre Tochter leblos im Garten entdeckte, zog sie das Mädchen sofort aus dem 40 bis 50 Zentimeter tiefen Wasser und leitete umgehend Erste-Hilfe-Maßnahmen ein. Parallel dazu alarmierte sie die Rettungskräfte, die rasch vor Ort eintrafen.

Reanimation erfolgreich

Ein First Responder des Roten Kreuzes sowie weitere Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettung gelang es, den Kreislauf des Kindes wiederherzustellen. Das Mädchen begann wieder selbständig zu atmen und wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 17 in das LKH Graz transportiert, wo es intensivmedizinisch versorgt wird.

Warnung vor Poolgefahren

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit weist in diesem Zusammenhang auf die besonderen Gefahren hin, denen Kleinkinder in der Nähe von Pools ausgesetzt sind. Schutzmaßnahmen wie Poolzäune, Abdeckungen und Kindersicherungen könnten solche Unfälle wirksam verhindern.

Die genauen Umstände des Vorfalls werden von der Polizei weiter untersucht. Betroffene Angehörige sowie die beteiligten Einsatzkräfte werden durch das Kriseninterventionsteam betreut.

Der Transport des Kindes per Hubschrauber in das LKH Graz erfolgte am Dienstagmittag, nachdem die Reanimation erfolgreich abgeschlossen worden war.

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KO KOSMO-Redaktion
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