Eine junge Frau, 27 Jahre alt, soll in den eigenen Wohnung ihr neugeborenes Kind umgebracht haben. Die erschütternde Entdeckung, gemacht von alarmierten Nachbarn, zieht nun rechtliche Konsequenzen nach sich.

Einsame Geburt
Der dramatische Vorfall, datiert auf den 22. Februar des letzten Jahres, offenbart eine Serie von tragischen Fehlentscheidungen und Notlagen. Die junge Frau, die allem Anschein nach ihre Schwangerschaft nicht bemerkte oder verleugnete, stand plötzlich und allein mit den Wehen da. In ihrer Wohnung brachte sie ihr Kind zur Welt, nur um es kurz darauf aus Verzweiflung zu töten.
Entsetzte Nachbarn
Nachbarn fanden die stark blutende Frau und alarmierten die Rettung. Was folgte, war ein erschütternder Fund in der Wohnung: Ein neugeborener Bub, für den leider jede Hilfe zu spät kam. Die familiäre Tragödie, die sich unbemerkt abspielte, löste eine Welle der Bestürzung aus.
Anklage gegen mehrere Personen
Heute, Monate später, richtet sich der Fokus auf die rechtliche Aufarbeitung. In den sozialen Medien und Chatverläufen fand sich kein Hinweis auf die Schwangerschaft, was die Annahme einer Verleugnung stärkt.
Neben der Mutter findet sich ihr Partner, ein bekannter Profi-Fußballer, sowie eine weitere Familienangehörige auf der Anklagebank wieder. Während die Mutter sich wegen des Mordes an ihrem Kind verantworten muss, wirft man dem Partner unterlassende Hilfeleistung vor. Die Frau hatte ihm Fotos von der Geburt geschickt. Trotzdem half er ihr nicht und verständigte auch keine Rettung.
Auch der Versuch, Beweise zu vernichten, steht im Raum – eine Schwägerin der Angeklagten soll versucht haben das Neugeborene und die Plazenta zu „entsorgen“.
