Der mutmaßliche Täter kehrte am Freitagvormittag zum Tatort zurück, um den Ermittlern den Ablauf der schrecklichen Tat zu zeigen. In der Hochsteingasse in Graz ereignete sich Ende November ein grausames Verbrechen. Nach mehreren Tagen des Schweigens räumte der 31-jährige Slowene Patrick M. ein, seine frühere Partnerin Stefi P. getötet zu haben. Die 32-jährige Influencerin war mehrere Tage lang vermisst worden, bevor Ermittler ihre sterblichen Überreste in einem Koffer in einem slowenischen Waldstück fanden.
Die in Graz durchgeführte Obduktion ergab, dass die junge Frau erwürgt wurde. Zudem wiesen Blutergüsse im Gesicht auf Gewalteinwirkung gegen ihren Kopf hin. Offenbar erlitt sie auch eine Schnittverletzung.
Tatrekonstruktion vor Ort
Ein umfangreiches Polizeiaufgebot sicherte das Gebäude ab, bevor Richter, Ermittler und Gutachter eintrafen. Für die Rekonstruktion wurde eine Puppe ins Hochhaus gebracht. Gegen 10 Uhr vormittags fuhr ein Fahrzeug der Justizwache mit dem Verdächtigen vor.
Mit Handschellen gefesselt und unter strenger Bewachung betrat der in eine schwarze Kapuzenjacke gekleidete mutmaßliche Mörder das Wohnhaus, in dem er mit der Grazerin acht Jahre zusammengelebt hatte. Anwohner beobachteten das Geschehen von ihren Fenstern aus und dokumentierten es mit ihren Mobiltelefonen. In der Wohnung beschrieb der 31-Jährige dann, wie sich die Tat zugetragen hatte.
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Internationale Aufmerksamkeit
Die Eltern des Opfers, die in kleinstem Kreis Abschied von ihrer Tochter nahmen, stehen vor einem schmerzerfüllten Weihnachtsfest. Der Fall hatte international für Erschütterung gesorgt: Die steirische Influencerin Stefi P. galt tagelang als vermisst, bis ihr ehemaliger Lebensgefährte schließlich gestand, sie umgebracht und in einem Waldgebiet in Slowenien vergraben zu haben.