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Gasverhandlungen

Politische Spannungen: Serbien und Russland stärken Bündnis

Politische Spannungen: Serbien und Russland stärken Bündnis
FOTO: EPA-EFE/MIKHAIL METZEL/SPUTNIK/KREMLIN POOL
3 Min. Lesezeit |

Serbiens Präsident Vucic und Russlands Putin intensivieren ihre Zusammenarbeit. Ein Gasdeal und die US-Sanktionen auf NIS stehen im Fokus der Gespräche.

In einem intensiven Austausch zwischen dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin wurden wesentliche Aspekte der bilateralen Beziehungen diskutiert. Im Mittelpunkt stand die Aushandlung eines Gasabkommens bis Ende Mai sowie die Auswirkungen der US-Sanktionen auf das serbische Ölunternehmen NIS. Zudem bestätigten beide Seiten ein Treffen am 9. Mai in Moskau.

Der Kreml berichtete, dass Putin die Unzulässigkeit äußerer Einmischungen in die serbische Innenpolitik hervorhob und seine Unterstützung für die rechtmäßig gewählten serbischen Behörden bekräftigte. Die Gespräche umfassten auch politische Themen, darunter der Versuch einer farbigen Revolution in Serbien, die regionale Lage und Entwicklungen in der Republika Srpska.

Politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit

In einer Videoerklärung nach dem Gespräch bezeichnete Vucic die Unterredung als inhaltsreich und positiv, wobei der Fokus auf der politischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit lag. Themen wie die Kooperation mit den russischen Eisenbahnen und die Lösung der NIS-Frage angesichts der US-Sanktionen standen ebenfalls im Vordergrund.

Russland unterstützt das Daytoner Friedensabkommen sowie die Republika Srpska. Vucic überbrachte Putin eine Botschaft von Milorad Dodik, dem Präsidenten der Republika Srpska, woraufhin Putin Verständnis für die regionale Situation zeigte. Er betrachtet die Aktionen des Hohen Repräsentanten in Bosnien und Herzegowina als Versuch, Milorad Dodik zu stürzen. Moskau bekräftigte seine Unterstützung für die rechtmäßig gewählten Organe in Serbien.

Vucic bestätigte seinen Besuch in Russland am 9. Mai, um an den Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Sieges über den Faschismus teilzunehmen. Putin wiederholte die Unzulässigkeit äußerer Einmischungen in Serbien und zeigte Solidarität mit Milorad Dodik. Beide Präsidenten betonten die Bedeutung der weiteren Zusammenarbeit, insbesondere im Energiesektor, und bekräftigten ihr Engagement für eine stärkere Partnerschaft, die auf den gemeinsamen spirituellen, kulturellen und historischen Verbindungen basiert.

Der serbische Präsident bestätigte seine Teilnahme an der Parade am 9. Mai in Moskau und die Entsendung einer Einheit der serbischen Armee. Zudem gratulierte Putin Vucic zu seinem 55. Geburtstag, und beide vereinbarten die Fortsetzung des Dialogs auf verschiedenen Ebenen.

Putin unterstrich die Bedeutung der Arbeit der zwischenstaatlichen Kommissionen zur Wiederbelebung des Handels und zur Verbesserung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

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KO KOSMO-Redaktion
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